ots Ad hoc-Service: Rheinmetall AG <DE0007030009> Teil 2

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Gute Auftragslage

1998 1997 (vorläufig)

Auftragseingang in Mio DM 7.830,3 7.177,5 Auftragsbestand am 31.12. in Mio DM 6.447,6 6.556,0

Die Auftragslage der Rheinmetall-Gruppe war trotz der Verschiebung einiger Aufträge bei den wehrtechnischen Geschäftsfeldern in das Jahr 1999 gut. Der Auftragseingang belief sich im Geschäftsjahr 1998 auf 7.830,3 Mio DM und übertraf damit den hohen Vorjahreswert nochmals um 9,1 %.

Der Unternehmensbereich Electronics konnte 1998 mit 1.297,6 Mio DM um 13,5 % mehr Aufträge hereinnehmen.

Im Unternehmensbereich Wehrtechnische Elektronik blieben die Auftragseingänge aufgrund von Verschiebungen bei der Auftragserteilung in das Jahr 1999 mit 1.747,3 Mio DM unter dem Vorjahreswert (- 7,5 %).

Im Unternehmensbereich Wehrtechnik übertrafen dagegen die Auftragseingänge 1998 mit 915,8 Mio DM die entsprechenden Vorjahreswerte um 14,5 % - insbesondere durch die Erteilung eines Großauftrages für den Geschäftsbereich Waffe und Munition.

Der Auftragseingang im Unternehmensbereich Engineering lag mit 899,5 Mio DM um 13,9 % unter dem Vorjahreswert. Während das Volumen der eingegangenen Aufträge im Geschäftsbereich Verpackungstechnik im Vorjahresvergleich geringfügig rückläufig war (-4,2%), sank der Auftragseingang im Geschäftsbereich Papiertechnik aufgrund der schwachen konjunkturellen Lage der asiatischen Märkte, Rußlands und Südamerikas im Bereich der Papierherstellungs- und zurichtungsmaschinen mit 19,5% deutlich.

Im Unternehmensbereich Automotive betrug das Auftragseingangsvolumen durch die gute Automobilkonjunktur und die Konsolidierungseffekte 2.871,0 Mio DM (+ 34,2 %). Zu dieser positiven Entwicklung konnten insbesondere die Geschäftsbereiche Pierburg und Gleitlager beitragen.

Der Auftragsbestand lag am 31. Dezember 1998 mit 6.447,6 Mio DM auf dem hohen Niveau des Vorjahres (- 1,7 %).

Ertragslage: Rheinmetall steigert Jahresüberschuß um 50 %.

1998 1997 (vorläufig)

Betriebliches Ergebnis 340,0 273,0 Ergebnis vor Ertragsteuern 288,0 210,3 Jahresüberschuß 273,0 180,2

Nach dem Quantensprung des Jahres 1997 hat die RheinmetallGruppe im Geschäftsjahr 1998 mit einem Weitsprung die Ertragserwartungen voll erfüllt und ein gegenüber dem guten Vorjahr weiter gestiegenes Ergebnis erzielt. In den Ergebnissen sind auch 1998 Sondererträge enthalten.

Das betriebliche Ergebnis erreichte 1998 nach dem hohen Wert von 273 Mio DM in 1997 eine weitere Steigerung auf 340 Mio DM. Der Jahresüberschuß konnte nochmals um 50 % auf 273 Mio DM erhöht werden. Trotz der im Juni 1998 durchgeführten Kapitalerhöhung und der damit höheren Aktienzahl stieg das DVFA Ergebnis je Aktie auf 3,32 DM (1997: 3,27 DM).

Rheinmetall hat in seinen Kernkompetenzen mit den Unternehmensbereichen Electronics (Rheinmetall Elektronik AG), Wehrtechnische Elektronik (STN ATLAS Elektronik GmbH) sowie Wehrtechnik (Rheinmetall Industrie AG) - beide Bereiche künftig als Defence (Rheinmetall DeTec AG) - Engineering mit der Papier und Verpackungstechnik von Jagenberg und Automotive (Kolbenschmidt Pierburg AG) als Anbieter bei Systemen und Modulen "Rund um den Motor" die Herausforderungen des Marktes erfolgreich bestanden. Alle Unternehmensbereiche haben deutlich positive Ergebnisbeiträge erzielt.

Das Jahresergebnis des Unternehmensbereichs Electronics liegt mit 31 Mio DM deutlich über dem Vorjahr.

Der Unternehmensbereich Wehrtechnische Elektronik konnte den geplanten Jahresüberschuß mit 32 Mio DM erreichen.

Dem Unternehmensbereich Wehrtechnik gelang es durch Anpassung seiner Kostenstrukturen an das weiterhin niedrige Niveau des Verteidigungshaushaltes, wieder einen stabilen Ergebnisbeitrag zu leisten. Der ahresüberschuß belief sich auf 73 Mio DM, wobei Sondererträge aus dem Verkauf von Teilen des Wohnungsbestandes enthalten sind. Insgesamt hat der Unternehmensbereich Defence mit 105 Mio DM zum Gesamtergebnis beigetragen.

Trotz der schwierigen konjunkturellen Lage der Papierindustrie hat der Unternehmensbereich Engineering mit 26 Mio DM wiederum ein positives Jahresergebnis erzielt. Hierzu hat auch der Verkauf von Anteilen an einer Immobiliengesellschaft beigetragen.

Der Unternehmensbereich Automotive erreichte mit 106 Mio DM ein gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessertes Jahresergebnis. Besonders erfolgreich waren dabei die Geschäftsbereiche Pierburg und Gleitlager.

Ausblick: Wachstum mit Qualität und Vertrauen

Voraussetzung für eine weiterhin erfolgreiche Entwicklung des Rheinmetall-Konzerns ist - vor dem Hintergrund der nach unten revidierten volkswirtschaftlichen Wachstumsprognosen -, daß sich die Kostensituation des Standorts Deutschland durch die nicht berechenbare Steuerpolitik der neuen Regierung und durch die überhöhten Tarifabschlüsse nicht weiter zum Nachteil der Wettbewerbsfähigkeit verschärft.

Mit einem Auftragsbestand von rund 6,4 Mrd. DM und einem 1998 um 50 % gestiegenen Jahresüberschuß von 273 Mio DM ist Rheinmetall gut gerüstet für die Herausforderungen dieses Jahres. Die Schwerpunkte des Portfolios sind mit Automotive, Electronics und Defence definiert. In diesen Bereichen gehört der Rheinmetall-Konzern in einigen Marktsegmenten zur technischen Spitze oder wird durch strategische Allianzen auf die ersten Plätze vorrücken. Im Unternehmensbereich Engineering (Jagenberg-Gruppe) sucht Rheinmetall aus einer Position innovativer Stärke strategische Partner, um das in enger werdenden Märkten zunehmend schwierigere Geschäft der Papier-und Verpackungstechnik weiter abzusichern.

Das Umsatzziel des Rheinmetall-Konzerns für 2000 "fit for ten" (10 Mrd DM) wird durch eine Geschäftsentwicklung erreicht werden, die von Wachstum mit Qualität und Vertrauen gekennzeichnet ist.

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