Votruba: Sozialmedizinische und soziale Dienste weiter ausgebaut

Bilanz 1998: Einsatzstunden um fünf Prozent gestiegen

St.Pölten (NLK) - Die Zahl der Einsatzstunden, die von den sozialmedizinischen und sozialen Diensten geleistet wurden, stiegen von 2,064.077,23 im Jahr 1997 auf 2,169.173,03. Die Wohlfahrtsorganisationen NÖ Hilfswerk, NÖ Volkshilfe, Caritas St.Pölten und Caritas Wien steigerten ihre Leistung also in einem Jahr um 5,09 Prozent. Zu nahm auch die Zahl der betreuten Menschen. Die Zahl der Hilfeempfänger stieg von 9.541 im Jahr 1997 auf 10.036.

Rund ein Fünftel der Einsatzstunden wird von diplomiertem Personal erbracht; die restliche Zeit betreuen Heim-, Alten- oder Pflegehelfer hilfsbedürftige Menschen zu Hause. Das Personal ging etwas zurück, nämlich von 3.147 auf 2.987. "Das ist darauf zurückzuführen, daß mehr Menschen in einem regulären Dienstverhältnis und weniger als geringfügig Beschäftigte arbeiten, die nur wenige Stunden pro Woche Dienst machen", erläutert Landesrätin Traude Votruba, die diese Entwicklung sehr begrüßt. Die Hilfe wird von 212 Sozialstationen koordiniert.

Mit dieser wichtigen Arbeit soll alten, kranken und gebrechlichen Personen geholfen werden, möglichst lange in ihren eigenen vier Wänden zu leben. Das Land Niederösterreich brachte 1998 insgesamt über 364 Millionen Schilling auf. Zusätzlich flossen 33 Millionen Schilling der niederösterreichischen Krankenkassen in den Topf. Für den Rest kamen neben der jeweiligen Gemeinde und dem Arbeitsmarktservice vor allem die Hilfebedürftigen selbst durch ihre Beiträge in der Höhe von mehr als 310 Millionen Schilling auf. Damit leisteten die Pflegebedürftigen über 42 Prozent der anfallenden Kosten selbst.
Für Landesrätin Votruba bedeutet die weitere Steigerung die Bestätigung dafür, daß die sozialen und sozialmedizinischen Dienste eine immens wichtige Bedeutung haben: "Diese Art der Betreuung sichert zudem zahlreiche Arbeitsplätze für Frauen und stellt somit auch einen bedeutenden Wert in der Arbeitswelt dar. Und die Entlastung der Heime und Krankenhäuser ist ein weiterer wichtiger Faktor. Nicht zuletzt bringen sie den Betroffenen ein wesentliches Stück Menschlichkeit."

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2312

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK