Gebert: OMV-Gasgeschäft - nicht auslagern, sondern einkaufen und Investitionen forcieren

Standort Schwechat bietet genug Raum für zukunftsgerichtete und innovative Investitionen

St. Pölten, (SPI) - "Während ausländische Energiekonzerne in Europa die besten Angebote an übernahmewilligen Firmen am Energiesektor längst taxieren und viele "Einkäufe", beispielsweise in Osteuropa, längst über die Bühne sind, fährt die OMV-Geschäftsführung eine "Angststrategie" und möchte sich vom profitabelsten Bereich ihres Unternehmens - dem Gassektor -
trennen. Dies ist der vollkommen falsche Weg. Anstatt sich vom operativen Geschäft weiter zurückzuziehen, müßte die OMV eine Offensivstrategie fahren und entsprechende Engagements und Partnerschaften, das gilt sowohl für die Nachbarstaaten, als auch für das Inland, suchen. Wir dürfen nicht verkaufen, wir müssen vielmehr einkaufen und investieren, um die Stellung der OMV in Österreich und in Europa zu festigen. Dazu bietet der Standort Schwechat noch genug Raum für zukunftsgerichtete, innovative Investitionen", stellt der Schwechater SP-Landtagsabgeordnete Richard Gebert zum Strategiepapier der OMV über die Ausgliederung des Gassektors fest.****

Nicht nur gilt es für die OMV, die Arbeitsplätze primär im Inland zu sichern, auch der erzielte Gewinn sollte in Österreich verbleiben und hier für weitere gewinnbringende Investitionen herangezogen werden können. Es ist nicht notwendig, Familiensilber zu verkaufen, daß große Gewinne bringt. Im Rahmen der internationalen Umstrukturierungen auf dem Energiesektor müssen
die Interessen Österreichs einfach Vorrang haben. Ein ausländischer Partner mit entsprechenden Einfluß auf die Unternehmensstrategie könnte hier mehr schaden als nutzen. "Die
OMV hat durch ihre zentraleuropäische Lage hier große Vorteile aufzuweisen, die es zu nutzen gilt. Nicht nur die Gefährdung der Arbeitsplätze, sondern auch die Versorgungssicherheit Österreichs und seiner Wirtschaft sprechen gegen einen "Ausverkauf" des Gasgeschäftes der OMV", so Abg. Gebert. "Weiters darf in diesem Zusammenhang auf die Zusicherung des OMV-Managements verwiesen werden, daß die erfolgte Ausgliederung des betriebsinternen Verschubes die letzte derartige Maßnahme gewesen sei", so Gebert abschließend.
(Schluß) fa

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