Mikl-Leitner fordert Absetzbarkeit karitativer Spenden

Steuerliche Besserstellung würde Spendenfreude steigern

Niederösterreich, 17.4.1999(NÖI) "Es ist unverständlich, daß Geldspenden an soziale Organisationen, wie beispielsweise für die Kosovo-Hilfe, steuerlich nicht abgesetzt werden können", kritisierte heute VP-Landesgeschäftsführerin Mag. Johanna Mikl-Leitner. "Karitative Organisationen leisten wertvolle Arbeit und übernehmen dabei immer öfter Aufgaben des Staates. Es ist daher an der Zeit, diese Leistungen zu würdigen", so die VP-Managerin. ****

Während Sachspenden steuerlich absetzbar sind, gilt das für Geldspenden nicht. "Diese Ungleichbehandlung muß aufhören", fordert Mikl-Leitner eine Gleichstellung aller karitativen Zuwendungen. Die VP-Managerin verspricht sich davon eine
gesteigerte Spendenfreudigkeit von Privaten und Betrieben.

"In vielen westlichen Ländern, etwa in Deutschland, ist es üblich, daß karitative Spenden steuerlich begünstigt sind. Obwohl wir als 'Spenden-Weltmeister' gelten, gibt es auf dem Gebiet noch Nachholbedarf", will Mikl-Leitner, daß sich Österreich an den internationalen Standard angleicht.
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