Strasser: SP-Entwurf zum Sanitätergesetz ist Anschlag auf die Freiwilligkeit

NÖ Landesregierung spricht sich massiv gegen Hostasch- Vorschlag aus

Niederösterreich, 17.4.99 (NÖI) "Der SP-Entwurf zu einem neuen Sanitätergesetz ist ein Anschlag auf die freiwilligen Helfer bei Rettungsorganisationen in unserem Land. Hauptkritikpunkt ist die unzumutbare Vermehrung des Aufwandes bei der Ausbildung und eine daraus entstehende Kostensteigerung in Millionenhöhe. Die Volkspartei Niederösterreich und die NÖ Landesregierung haben den Entwurf des Sozialministeriums daher entschieden abgelehnt", erklärte Klubobmann Dr. Ernst Strasser.****

Strasser begründete das klare "Nein" zum Sanitätergesetz damit, daß die vorgesehene Ausbildung 1560 Stunden in Anspruch nehmen würde. Das ist eine Zumutung für viele Freiwillige und aus Zeitgründen nicht möglich. "Wenn die Sozialisten eine derartige Aufblähung der Ausbildung verlangen, sprechen sie allen Freiwilligen, die derzeit Leben retten, ihre Qualifikation ab."

Durch die aufgeblähte Ausbildung entstehen darüber hinaus Mehrkosten von 100 Millionen Schilling, rechnet Strasser vor.
"Diese erhöhten Kosten sollen laut SPÖ-Entwurf den Rettungsorganisationen aufgebürdet werden. Das ist ein wahrlich 'unmoralisches Angebot' an unsere tausenden freiwilligen Helfer."

"Der Gesetzesentwurf würde die meisten Freiwilligen aussperren und so das Rettungswesen massiv gefährden. Mit einem nicht finanzierbaren System, das ausschließlich aus hauptamtlichen Mitarbeitern besteht, ist niemandem geholfen. Die Volkspartei Niederösterreich wird daher der sozialitischen Reglementierungswut den Kampf ansagen", betonte Strasser.
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