Jahrmann: Wirtschaftspolitische und soziale Erweiterung der NÖ Wohnbauförderung

8 Milliarden Schilling sind wichtiger Impuls für die Bauwirtschaft

St. Pölten, (SPI) - "Die vergangene Woche war von wichtigen Weichenstellungen im Rahmen der Wohnbauförderung in Niederösterreich geprägt. Nicht nur wurde bei der Sitzung des Wohnbauförderungsbeirates die Förderung von zusätzlichen 8.734 Wohneinheiten beschlossen, die NÖ Landesregierung beschloß auch eine Reihe von sozialpolitischen Neuerungen und Anpassungen. Werden durch das rund 8 Milliarden Schilling-Investitionsvolumen im Wohnbau alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher durch die Impulse für die Wirtschaft profitieren, so profitieren im sozialen Bereich einkommensschwächere und kinderreiche Familien von den neuen Regelungen", freut sich der Melker SP-Landtagsabgeordnete Josef Jahrmann.****

So wurde die Einkommensgrenze für die "Superförderung" - der nach Haushaltsgröße und Jahreseinkommen gestaffelte Zuschuß des Landes -sowie für die Wohnbeihilfe um 10 Prozent angehoben. Diese Anhebung entspricht einer langjährigen Forderung der NÖ Sozialdemokraten, zumal die Grenzwerte seit dem Jahr 1993 nicht mehr angepaßt wurden. Hochgerechnet wird sich der Kreis der anspruchsberechtigten Personen auf rund 3.500 erweitern. Weiters beschloß die NÖ Landesregierung eine eigene Wohnstarthilfe für einkommenschwächere junge Familien bis 35 Jahre. Diese Wohnstarthilfe kann dann beantragt werden, wenn kein Anspruch auf Wohbauförderung besteht, gefördert wird neben der Hausstandsgründung auch die Ablöse von Wohnungen und die Kosten für die Errichtung von Verträgen.

Auch wurden, nach der "Heizkesselaktion", wieder ökologische Schwerpunkte gesetzt. Die Sonderaktion für Solaranlagen, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen, die im Oktober dieses Jahres ausgelaufen wäre, wird um weitere drei Jahre, bis 2002, verlängert. Gewährt wird ein nicht rückzahlbarer Zuschuß, die durchschnittliche Förderung beträgt 25.000 Schilling. "Die Wohnbaumittel des Bundes sind in Niederösterreich gut angelegt. Das österreichische Modell der Wohnbauförderung gilt in ganz Europa als Vorbild für ähnliche Programme, da nicht nur die Wirtschaft profitiert, sondern auch die soziale Treffsicherheit gegeben ist. Deshalb ist es besonders wichtig, daß die Wohnbaumittel auch in Zukunft in vollem Umfang erhalten bleiben", so Abg. Jahrmann abschließend.
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