VP-Pfeiffer: B 3 geht in die Realisierung

6,8 Millionen Schilling für Projektierungsarbeiten zu Begleitmaßnahmen und landschaftspflegerischer Begleitplanung

Wien, 16.4.1999: Nach der am 19. Februar bekanntgegebenen Entscheidung Vizebürgermeister Görgs, die B 3 zu bauen, wurden am Freitag, dem 16.4.1999 im Gemeinderatsausschuß für Planung und Zukunft Geldmittel in Höhe von 6,8 Millionen Schilling für Projektierungsarbeiten zu Begleitmaßnahmen und landschaftspflegerischer Begleitplanung beschlossen. *****

Die B 3 wird zukünftig eine wichtige Verbindung zwischen Floridsdorf und Donaustadt darstellen, soll aber dennoch den Charakter einer Erschließungs-, nicht einer Durchzugsstraße haben. Fertiggestellt und dem Verkehr übergeben wird sie voraussichtlich in 4 bis 5 Jahren. "Der Entscheidung von Stadtrat Görg ist ein Bürgerbeteiligungsverfahren sowie eine Diskussion von insgesamt 17 Varianten vorausgegangen", betonte VP-Gemeinderat Gerhard Pfeiffer. Die Kosten von 230 Millionen Schilling trägt der Bund. Die Stadt Wien sowie die Bezirke investieren zusätzlich 180 bis 200 Millionen Schilling in Begleitmaßnahmen wie den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs, Radwege und Verkehrsberuhigungsmaßnahmen.

Neben der Überarbeitung des Projekts wird auch ein Leistungsverzeichnis für die Straßenbauarbeiten erstellt. Darüber hinaus müssen geplante Gewässerveränderungen im Bereich Marchfeldkanal und Alte Donau berücksichtigt werden. "Der Gemeinderatsausschuß für Planung und Zukunft hat am Freitag die Erhöhung der dafür erforderlichen Finanzmittel von (bereits im Jahr 1994 bewilligten 2,9 Millionen) um 800.000 Tausend auf 3,7 Millionen Schilling beschlossen", berichtete dessen Vorsitzender, VP-Gemeinderat Pfeiffer.

Im Zusammenhang mit dem Ausbau der B 3 zwischen Leopoldauer und Wagramer Straße sollen nun auch die Rahmenbedingungen hinsichtlich Lärmschutz, Grüngestaltung, Querungsmöglichkeiten und Integration in die Stadtlandschaft durch eine landschaftspflegerische Begleitplanung definiert werden. Da die B 3 ein SWW-Gebiet (Schutzgebiet Wald- und Wiesengürtel) quert, ist das Projekt auf die geplante Gewässervernetzung in diesem Bereich abzustimmen. In der Ausschußsitzung vom Freitag wurden die dafür erforderlichen Geldmittel in Höhe von 700.000 Schilling beschlossen.

Ebenfalls bewilligt wurden seitens des Gemeinderatsausschusses für Planung und Zukunft Geldmittel in Höhe von 2,4 Millionen Schilling für Projektierungsarbeiten zu den Begleitmaßnahmen, die im Zuge der Errichtung der B 3gesetzt werden sollen. ***

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