Informationssystem Erholungsraum Niederösterreich

Sobotka: Quantensprung für zukünftige Raum-Gestaltung

St.Pölten (NLK) - In St.Pölten wurde gestern das "Informationssystem Erholungsraum Niederösterreich" präsentiert, das zur Konzeption eines Modells zur Bewertung der Erholungseignung Niederösterreichs führen soll. Die Pilotphase des Projektes wurde im Wiener Umland durchgeführt, bewertet wurden die Freizeitaktivitäten Wandern, Radwandern, Mountainbiking und Reiten. Im Zuge der Fortführung des Projektes soll das Informationssystem auf ganz Niederösterreich ausgeweitet werden.

Niederösterreichs ranghöchster Raumgestalter, Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka, betonte bei der Präsentation, das Projekt sei ein Quantensprung in der Raumordnung auf dem Weg zu einer künftigen Raum-Organisation, die Hilfestellung für Benutzer und Entscheidungsträger biete. Man dürfe aber nicht in den Bereichen Freizeit, Erholung und Natur stehenbleiben, sondern müsse noch viele andere Bereiche ankoppeln und vernetzen. Eine Region wie das Weinviertel zum Beispiel habe dann eine umso größere Zukunft, wenn alle Möglichkeiten thematisch und telematisch vernetzt würden. Aufbauend auf den Erfahrungen im GIS (Geographisches Informations-System) und RUIS (Raumordnung-Umwelt-Informations-System), sei das Projekt ein Beispiel für modernes Organisationsmanagement und die Teamfähigkeit in der Verwaltung.

Beauftragt von der Gruppe Raumordnung und Umwelt im Amt der NÖ Landesregierung und vom Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr, basiert diese Grundlagenforschung auf dem steigenden Nutzungsdruck auf Landschaftsräume. Mit der Sammlung aller raumrelevanter Daten und der Vernetzung aller betroffenen Dienststellen wurde ein digitalisiertes Informationssystem mit themenspezifischen Datenbanken aufgebaut, das als Planungsinstrumentarium bei Nutzungsentscheidungen Verwendung finden soll.

Untersucht wurde dabei, welche Faktoren die Erholungseignung von Landschaftsräumen bestimmen bzw. welche natürliche und technische Eignung, welches Konfliktpotential und welche regionale Bedeutung jeweils den klassischen Freizeitaktivitäten zukommt. Damit erhält das "Informationssystem Erholungsraum Niederösterreich" den Charakter eines Expertensystems für Fachleute der Landesregierung und von Planungsinstitutionen.

Nähere Informationen bei der Abteilung Raumordnung und Regionalpolitik unter der Telefonnummer 02742/200-4245, Dipl.Ing. Helma Hamader.

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