ÖH-Wahlkampf: Liberale kritisieren homophobes Wahlplakat der JES

Putz und Smoliner: "JES betreibt Wahlkampf gegen Minderheiten!"

Wien (OTS) Heftige Kritik an einem Wahlplakat der JES für die ÖH-Wahl übten heute Andreas Putz, Spitzenkandidat des Liberalen Studeninnen und Studentenforums (LSF) für die ÖH-Wahlen im Mai, und der Wiener Landtagsabgeordnete Marco Smoliner. Das Plakat zeigt im Hintergrund zwei Männer, die Arm in Arm gehen. Im Vordergrund sieht man ein kleines Mädchen mit Locken, das sich dem Betrachter zuwendet und mit dem Text unterlegt ist: "Alle sind dafür - wir nicht!"

"Das Palakat ist widerlich. Offenbar glauben ein paar stockkonservative Kandidaten, StudentInnenpolitik besteht darin, das Menschenbild der Dreißigerjahre wiederzubeleben. Heute werden Schwule verhöhnt, morgen sind es Schwarze oder Juden. Die JES hat eindeutig eine Grenze überschritten", sagte Andreas Putz.

Für Marco Smoliner sind die Plakate "ein neuerlicher Beweis, daß Stimmenfang unter der Gürtellinie dank Haider offenbar wieder salonfähig wird." Putz forderte die JES auf, die "letztklassigen" Plakate zu entfernen. "Viele negative Reaktionen auf die JES-Kampagne haben uns darin bestärkt, erst recht für Selbstbestimmung und Toleranz einzutreten", so Putz abschließend.

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