Gehrer: Mehr Wirtschaftswissen an den Schulen

Wien (OTS) "Die Wirtschaft ist die Grundlage für jedes Budget. Alles was der Staat ausgibt, muss erwirtschaftet werden. Deswegen brauchen wir eine florierende Wirtschaft, um die staatlichen Leistungen aufrecht erhalten zu können. Eine wichtige Aufgabe ist es, das Wissen über wirtschaftliche Zusammenhänge bereits Jugendlichen zu vermitteln. Dabei muss auch in den Schulen das Wirtschaftswissen grundgelegt werden. Das sagte heute, Freitag, Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer bei der Präsentation des neuen Unterrichtspaketes "Geld und Währung" mit dem Gouverneur der Oesterreichischen Nationalbank Dr. Klaus Liebscher. ****

"Die Schulen haben in den letzten Jahren bereits begonnen, ein stärkeres allgemeines wirtschaftliches Verständnis zu schaffen und die spezifische berufliche Ausbildung mit wirtschaftlichem Schwerpunkt zu forcieren. Seit zwei Jahren können die Schulen auch selber wirtschaftlich handeln", so die Ministerin.

Das neu aufbereitete Unterrichtspaket der Nationalbank stelle,
so Gehrer, für Lehrer dabei einen wichtigen Arbeitsbehelf dar. Es wurde speziell für Schüler ab der 6. Schulstufe konzipiert. Eine wichtige Rolle bei der Vermittlung von Wirtschaftswissen nehmen
auch die Vorträge, Wanderausstellungen und Lehrerfortbildungsseminare ein, die die Nationalbank in Zusammenarbeit mit dem Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum und
der Volkswirtschaftlichen Gesellschaft seit 1980 anbietet.

Das Unterrichtsministerium hat ebenfalls zahlreiche Schritte gesetzt, um das wirtschaftliche Denken an Schulen zu fördern. So wurde im Zuge der Autonomie 1996 das Werbeverbot an den Schulen gelockert. 1997 wurde mit der Teilrechtsfähigkeit die Möglichkeit geschaffen, eigene Einnahmen zu erzielen und eigenständig wirtschaften zu können. Gehrer: "Zu einem wahren Exportschlager haben sich die Übungsfirmen entwickelt, bei denen Schüler an den Handelsakademien und Handelsschulen lernen wie ein reales, kaufmännisches Unternehmen tätig zu sein."

In diesem Schuljahr wurden an 36 AHS und berufsbildenden
Schulen 41 so genannte "Juniorfirmen" gegründet. Schüler zwischen 15 und 19 Jahren entwickeln dabei eine Geschäftsidee und gründen an ihrer Schule für die Dauer eines Schuljahres ein Unternehmen.
Am 29. Juni 1999 wird zum dritten Mal das österreichische Junior-Unternehmen des Jahres im Siemens-Forum Wien gekürt.

(Schluss)

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