Hausbesorger: Scharfe FCG/HGPD Kritik an VP-Schwimmer!

Roller: Keine Mietensenkungen auf dem Rücken der Hausbesorger! Wien (OTS) - Die jüngsten Aussagen des VP-Nationalratsabgeordneten Dr. Walter Schwimmer, das Hausbesorgergesetz zu streichen, fiel heute auf scharfe Kritik seitens der Fraktion Christlicher Gewerkschafter in der Gewerkschaft Hotel, Gastgewerbe, persönlicher Dienst (HGPD). "Es ist ein Unding zu glauben, daß mit der Abschaffung des Hausbesorgergesetzes, das nicht nur den Verdienst sondern auch die Arbeitsbeziehungen regelt, eine Mietensenkung herbeigeführt werden kann", sagte die stellvertretende Vorsitzende der HGPD, Rosa Roller. Der Verantwortungsbereich und die damit verbunde Arbeit der Hausbesorger seien im Hausbesorgergesetz genauso geregelt, wie der ihnen zustehende Gehalt. "

Dr. Schwimmer suggeriert, daß hinter den Gehältern der Hausbesorger keine entsprechende Leistung stehen würde und daß sie für die Mietengestaltung verantwortlich wären. Darüberhinaus verwechselt er Verantwortungsbereiche von Hausverwaltung und Hausbesorger: Für einen Hausbesorger, der "Subunternehmen schwarz beschäftigen sollte", besteht nämlich Entlassungsgrund", so Roller. Für eine unsoziale und undifferenzierte politische Haltung sei es geradezu typisch, eine Berufsgruppe für die Versäumnisse anderer in der Öffentlichkeit verantwortlich zu machen sowie Einsparungspotentiale ausschließlich bei den arbeitenden Menschen zu suchen. Die stellvertretende HGPD-Vorsitzende erklärte, daß die Gewerkschaft grundsätzlich zu Gesprächen über eine Novellierung des Hausbesorgergesetzes bereit sei. Dr. Schwimmer habe aber mit seinem Verhalten den Verhandlungsweg verlassen und profiliert sich lieber als von den Arbeitnehmern abgehobener Exponent des Sozialabbaues. (Schluß)

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