Das Forstamt präsentiert die "Wiener Waldschule"

Tag der offenen Tür der "Wiener Waldschule" des Forstamtes der Stadt Wien

Wien, (OTS) Kommenden Sonntag öffnet die "Wiener Waldschule" des Forstamtes der Stadt Wien - MA 49 (16., Johann-Staud-Straße 80 bei der Jubiläumswarte) von 10 bis 16 Uhr die Pforten für alle interessierten Wienerinnen und Wiener. Die "Wiener Waldschule"
wurde im Mai vergangenen Jahres eröffnet, um den Stadtkindern zu ermöglichen, über ihre Sinne eine Beziehung zur Natur aufzubauen. "Wien als Umweltmusterstadt hat vor allem auch die Aufgabe, die Kinder dieser Stadt über ihre Umwelt zu informieren und ihnen das Verständnis zu vermitteln, verantwortungsvoll damit umzugehen,
denn diese Kinder sind in absehbarer Zeit die wesentlichen Entscheidungsträger für die Zukunft unserer Umwelt," stellte Stadtrat Fritz Svihalek zur "Wiener Waldschule", dem ersten waldpädagogischen Informationszentrum Österreichs, fest.

Die zuständigen Förster haben sich eine Menge interessanter Programmpunkte einfallen lassen: Die "Wiener Waldschule" kann
unter fachkundiger Betreuung besichtigt werden; Förster führen durch den Wald und auf die Jubiläumswarte (Führungen um 11, 13 und 15 Uhr. Dauer ca. 30 Min.); beim Info-Stand des Forstamtes gibt es Informationen zum Lainzer Tiergarten, zum Nationalpark Donau-Auen und zu den Wiener Quellenschutzwäldern; außerdem gibt es noch Spiele rund um den Wald.

Die "Wiener Waldschule" erreicht man mit der U4-bis
Hütteldorf und weiter mit dem Autobus 148 bis zur Endstelle, dann geht man 300 Meter zu Fuß am Pelzer Rennweg. Oder man fährt mit der U3 oder der S45 bis Ottakring, dann weiter mit dem Autobus 46B bis zur Feuerwache Steinhof und geht dann 700 Meter zu Fuß auf der Johann-Staud-Straße.

Die Ziele der "Wiener Waldschule"

Die "Wiener Waldschule" soll Stadtkindern ermöglichen, über ihre Sinne eine Beziehung zur Natur aufzubauen. Sie sollen während ihres "Waldschultages" Bäume fühlen, Walderde riechen, Pflanzen schmecken, Tiere hören und beobachten können. Wesentlich ist dabei der Kontakt mit dem Förster, der seine Schützlinge nicht mit Zahlen und Fakten überfordert, sondern sie auf spielerische Weise in die Geheimnisse der Natur und des Waldes einweiht.

Die MA 49 - Forstamt konnte in den letzten Jahren ein stetig wachsendes Interesse der Wiener Schulen an den betriebseigenen Aktivitäten wie "Woche des Waldes", Waldführungen und "Schulwald"-Aufforstungsaktionen verzeichnen. Um die steigende Nachfrage abdecken zu können und auch vom Wetter unabhängiger zu sein, wurde vom Forstamt im generalsanierten und eigens adaptierten ehemaligen Gasthaus bei der Jubiläumswarte (Wien 16, Johann-Staud-Str.80) die "Wiener Waldschule" als Anlaufstelle für Schulklassen
eingerichtet. Diese waldpädagogische Einrichtung ist neu in Österreich, sie orientiert sich aber an bereits bewährten, von den jeweiligen Forstämtern eingerichteten und geführten Waldschulen in der Schweiz und in Deutschland.

Zwt.: Ein Waldschultag

Der "Waldschultag" beginnt um ca. 8.45 Uhr. Der Förster holt die Schulklasse von der Bushaltestelle ab und begleitet sie auf einer einstündigen Wanderung durch den Wald zur "Wiener Waldschule". Während des Waldspazierganges werden die Kinder mit interaktiven Spielen zum genauen Beobachten und Erforschen der
Natur animiert.

Bei der Waldschule angekommen, kriechen die Schülerinnen und Schüler durch einen hohlen Baum in die Räumlichkeiten der "Wiener Waldschule", wo zuallererst die mitgebrachte Jause verzehrt werden kann. Frisch gestärkt geht es in den Pavillon, wo Stammscheiben
von Bäumen, Bodenprofile, ausgestopfte Tiere, Vogelstimmenpfeifen, Bücher zum Thema u.a. die Kinder erwarten. Hier erzählt der Förster über verschiedene Holzarten, den Waldboden und die vielen Pflanzen und Tiere, die im Wald leben. Selbst komplizierte Themen können hier mit Lernspielen und durch "Begreifen" leicht
vermittelt werden. Meist erweisen sich die ausgestopften Waldtiere als die Favoriten in der Gunst der Kinder, sie werden gestreichelt und oft fällt die Trennung von den ungewöhnlichen "Kuscheltieren" nachher recht schwer.

Zu Mittag können die Kinder auf der eigens eingerichteten Feuerstelle selbst versuchen, mit Zweigen und Ästen Feuer zu
machen und dann auch die mitgebrachten Würstel braten.

Auf dem anschließenden Rundgang zur Kreuzeichenwiese werden Rindenstücke, Zweige, Blätter, Steinchen, Pilze und Schneckenhäuser gesammelt, die später in der gut ausgestatteten Werkstatt von den Kindern zu Waldbildern, Waldmobiles und Marionetten. verarbeitet werden.

Den Abschluß bildet eine gemeinsame Besteigung der Jubiläumswarte mit dem besten Blick über Wien und den Wienerwald, bevor es um ca. 15.00 wieder zurück zur Busstation geht. (Schluß) ma

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