Dirnberger: AK und Gewerkschaften unterstützen OMV-Belegschaft

SPÖ-Regierungsmitglieder haben Anspruch auf fette OMV-Pensionen

Wien (OTS) - Bei einem Arbeitskampf in der OMV wegen der Ausgliederung des Gasgeschäftes und der damit folgenden Kündigung von 3.400 Mitarbeitern kann die Belegschaft voll auf die Unterstützung von Arbeiterkammer und Gewerkschaft zählen. Das rücksichtslose Verhalten der OMV-Granden Schenz und Co. kennen wir vom Benzinpreis. Nun wollen sie dieses Benehmen auf den Umgang mit den eigenen Mitarbeitem übertragen. Das werden wir, auch wenn die OMV-Mitarbeiter Klima, Ruttensdorfer und Einem sich hier taub und blind stellen, zu verhindern wissen, kündigt AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) an.

Seit Jahren drangsaliert die OMV die Bevölkerung beim Benzinpreis, nun beginnt ein Kampf gegen die eigene Belegschaft. Da ist es doch sicher kein Zufall, daß sich Klima, Ruttensdorfer und Einem bisher auffallend ruhig verhalten haben, kritisiert Dirnberger die aus der OMV stammenden SPÖ-Regierungsmitglieder. Aus der OMV ist jedenfalls zu erfahren, daß Klima und Ruttensdorfer nach wie vor einen Anspruch auf eine fette OMV-Pension haben.

Was steht in OMV-Verträgen von Klima und Ruttensdorfer?

"Hier geht Eigeninteresse und Firmenzugehörigkeit vor sozialem Gewissen", sagt Dirnberger und fordert die Bundesregierung auf, bei der OMV wie folgt tätig zu werden:

1. Nach der neuerlich erfolgten Benzinpreiserhöhung endlich sofortige Einführung einer amtlichen Preisregelung

2. Verhinderung aller Geschäftsentscheidungen, die zur Entlassung von Mitarbeitern führen, um so die Aktienkurse weiter steigen zu lassen.

3. Es ist zu klären, wie weit Ruttensdorfer und Klima durch ihre OMV-Pensionsverträge zu ihrem Wohlverhalten gegenüber der OMV gezwungen werden. Daher sind diese Verträge offenzulegen.

"Österreich muß sich endlich aus der Geiselhaft des OMV-Vorstandes lösen. Die Bundesregierung ist zum Handeln verpflichtet, sonst werden die Arbeitnehmervertretungen AK und ÖGB die Regierung zur Verantwortung ziehen, denn diese hat die Interessen der Bevölkerung und nicht die einzelner gewinnsüchtiger Unternehmen zu wahren. Vor allem gilt das dann, wenn diese Unternehmen quasi ein Monopol darstellen und sich keinerlei Marktregeln unterwerfen müssen, weil es keinen Markt gibt, bekräftigt Dirnberger.

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