Martin Faißt "Diskriminierung hat an der Uni nichts verloren" AG ruft zu fairen und sachlichen Wahlkampf auf

Wien (OTS) "Ich finde es bedauerlich, daß auf akademischen Boden keine Toleranz und Akzeptanz von Seiten der JES gelebt wird" erklärt der Spitzenkandidat der AG Martin Faißt. Ganz besonders ärgert sich Faißt, daß "auf Kosten einer Minderheit politisches Kleingeld gewonnen werden will". "Diskriminierung darf an der Universität keinen Platz haben. Ich hoffe die Wähler werden diesmal der JES die "rote Karte" für diesen unmenschlichen und diskriminierenden Wahlkampf zeigen" erläutert Faißt, in einer Reaktion auf die Plakate der JES. Die JES-Plakate zeigen ein schwules Paar und im Hintergrund ein Mädchen, daß "Mama" ruft. Darunter ist der Slogan "Alle sind dafür- Wir nicht!" zu lesen. Der Spitzenkandidat appelliert in diesem Zusammenhang an alle Studierendenfraktionen, einen "fairen und sachlichen ÖH-Wahlkampf" zu betreiben.

Der AG-Spitzenkandidat spricht sich für die Gleichberechtigung und Gleichbehandlung aller Menschen aus. Deshalb müsse man auch Schwulen und Lesben die selben Rechte wie heterosexuellen Menschen zugestehen, egal ob in bezug auf ihre Sexualität oder deren gesellschaftlichen Entfaltungsmöglichkeiten. In diesem Zusammenhang fordert Faißt, die diskriminierenden Altersgrenzen für Schwulenbeziehungen (§ 209 StGB) endlich abzuschaffen.

"Studierendenfraktionen müssen sich für die Interessen der Studierenden und für ein Studium ohne Hürden einsetzen" erläutert der AG-Spitzenkandidat. Die JES solle besser "Konzepte für die anstehenden Reformen im Wissenschaftsbereich präsentieren, als auf Kosten von Mitmenschen billige Gesellschaftspolitik zu betreiben".

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