Atomalarm-Übung: Großeinsatz in Hadres

Mehr als 100 Helfer und Retter kümmern sich um Strahlenopfer

St.Pölten (NLK) - Wenn übermorgen, Samstag, 17. April, in der Weinviertler Gemeinde Hadres im Rahmen der Atomalarm-Übung der Ernstfall simuliert wird, dann stehen mehr als 100 Retter, Helfer und Spezialisten der Bezirkshauptmannschaft, des Bundesheeres, des Roten Kreuzes, der Gendarmerie, der Feuerwehr und der Zollwache im Einsatz. Bei der Übung wird ein Unfall im nahegelegenen tschechischen Atomkraftwerk Dukovany und die dadurch verursachte radioaktive Verstrahlung angenommen. Etwa 50 Personen aus der Bevölkerung und zahlreiche Fahrzeuge werden dekontaminiert. Mit den sofort eingeleiteten Maßnahmen soll das Schlimmste verhindert werden.

Die Übung beginnt um 6 Uhr mit der Alarmierung der Bezirkshauptmannschaft. In der Folge wird eine Dekontaminierungsstelle eingerichtet, ab ca. 9 Uhr läuft die Dekontaminierung von Personen und Fahrzeugen an, parallel dazu werden Bodenproben an verschiedenen Meßstellen im Bezirk gezogen. Gegen Mittag wird der für Katastrophenschutz zuständige Landesrat Franz Blochberger ein Resumee ziehen. Das Ende der Übung ist für ca. 14 Uhr vorgesehen.

Der Übung werden auch Beobachter aus Tschechien, aus anderen Bundesländern sowie Beamte der Bezirkshauptmannschaften beiwohnen. Zentrum des Atomalarmes ist die Grenzlandhalle in Hadres, wo die Dekontaminationsstelle eingerichtet wird. Blochberger: "Wir testen hier den Ernstfall. Es kommt vor allem darauf an, daß wir rasch, effizient und koordiniert vorgehen".

TERMINAVISO

Landesrat Franz Blochberger wird um ca. 12 Uhr ein Resümee dieser Übung ziehen. Die Vertreter von Fernsehen, Radio und Presse sind dazu herzlich eingeladen.

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