Freizeitland NÖ an der Achse Wien - Prag - Budapest

Gabmann will touristische Strukturen mit Freizeitparks ergänzen

St.Pölten (NLK) - Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung des "Plus-Forums" der Landesgesellschaft Eco Plus diskutierte gestern Landesrat Ernest Gabmann mit Experten aus den Bereichen Tourismus und Freizeitgestaltung. Thema war "Erlebniswelten - Small ist beautiful", womit der derzeitige Trend zu großen künstlichen Erlebniswelten hinterfragt und zur Diskussion gestellt werden sollte.

Die offizielle Position Niederösterreichs artikulierte Landesrat Ernest Gabmann. Er zeigte zunächst Distanz zu künstlichen Welten und Funparks, wie sie derzeit auch im Süden Wiens diskutiert werden. Gabmann vertritt die Auffassung, daß auch für solche Erlebniswelten Platz sein müsse, daß allerdings gegensätzliche Trends nebeneinander existieren sollten. Niederösterreich, "das weite Land", biete in Hinkunft dem modernen Gast beides. Ein und derselbe Gast besuche an einem Tag ein Haubenlokal, an einem anderem begnüge er sich mit einem Würstelstand, und in gleicher Weise sei er an einem Tag in einem Erlebnispark zu finden, an einem anderen sei er an einem Opernbesuch interessiert. Derzeit werde das Touristische Leitbild 2001 aktualisiert, und schon jetzt zeichne sich ab, daß sich Niederösterreich auf Angebote und Produkte konzentrieren sollte, die bei der Positionierung als "Freizeitland" in der Nähe der großen Ballungszentren Wien, Prag und Budapest hilfreich seien. Es stelle sich nicht die Frage "Erlebniswelten ja oder nein?", sondern viel eher "Welche Erlebnisse passen zu unserer Identität?". Das Ziel sollte sein, Themenwelten zu kreieren, die in der Region verankert und gleichzeitig zeitgemäß aufbereitet sind. Als aktuelles Beispiel nannte Gabmann den Archäologiepark Carnuntum. Freizeitparks könnten als Ergänzung bestehender touristischer Strukturen dienen. Sie müßten einen echten Beitrag zur Regionalentwicklung leisten und einen touristischen Impuls geben.

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