Neue Park-and-ride-Anlagen in Gramatneusiedl und Hadersdorf

LH Pröll: NÖ Alternative zum Wiener Parkpickerl

St.Pölten (NLK) - Im Rahmen des 1994 zwischen dem Land Niederösterreich und dem Bund geschlossenen Übereinkommens zum Ausbau des Park-and-ride-Anlagen-Systems in Niederösterreich wurden kürzlich zwei weitere Verträge zwischen dem Land, den Österreichischen Bundesbahnen und der Gemeinde Gramatneusiedl bzw. der Gemeinde Hadersdorf-Kammern abgeschlossen.

Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll betonte bei dieser Gelegenheit, Niederösterreich habe damit auf den Pendlerstrecken nach Wien eine weitere Alternative zum Parkpickerl geschaffen: "Durch die beiden neuen großen Park-and-ride-Anlagen rückt Niederösterreich seinem Ziel, 20.000 neue Pkw-Stellplätze zu schaffen, wieder einen Schritt näher." Jetzt ginge es darum, beide Projekte bis Ende 1999 zügig umzusetzen, "um für Berufspendler den Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel zu attraktivieren", so der Landeshauptmann.

Die Anlage in Gramatneusiedl umfaßt 228 Pkw-Abstellplätze, 204 überdachte Fahrradabstellplätze und soll ab Juli in Angriff genommen werden. Von der Gesamtsumme von 12,2 Millionen Schilling übernimmt das Land Niederösterreich 3,88 Millionen Schilling, die ÖBB 6,255 Millionen Schilling, die Gemeinde 1,065 Millionen Schilling und die Stadt Wien 1 Million Schilling.

In Hadersdorf am Kamp werden seit März zusätzlich zu den bereits bestehenden 180 Pkw-Stellplätzen und 120 Zweiradabstellplätzen 377 weitere Pkw-Abstellplätze und 60 überdachte Fahrradabstellplätze geschaffen. Der Gesamtfinanzierungsaufwand von 11,5 Millionen Schilling teilt sich wie folgt auf: Land Niederösterreich 4,6 Millionen Schilling, ÖBB 5,75 Millionen Schilling und Gemeinde 1,15 Millionen Schilling.

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