Johnson Controls meldet Rekordzahlen für das zweite Quartal 1999.

Milwaukee, Wisconsin, USA (ots-PRNewswire) - Johnson Controls Inc. (JCI) (NYSE: JCI) meldete Rekordzahlen, was Umsatz und Nettoeinkommen im zweiten Geschäftsquartal, das am 31. März 1999 endete, betrifft. Die Unternehmenssparten Automobile und Gebäudekontrolle veröffentlichten jeweils einen zweistelligen Zuwachs beim Umsatz und beim Einkommen.

Der Umsatz im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 1999 stieg um 29% von 3.007,3 Millionen US-Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 3.880,3 Millionen. Das Betriebseinkommen nahm um 26% von 126,7 Millionen im Vorjahr auf 159,7 Millionen zu. Das Nettoeinkommen stieg auf 65,8 Millionen, ein Zuwachs von 25% gegenüber den 52,5 Millionen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 1998. Auf verwässerter Basis stiegen die Erträge pro Aktie von 56 Cents im Vorjahr auf 70 Cents.

In allen Beträgen für das Geschäftsjahr 1999 nicht enthalten ist der einmalige mit den Verkauf von Unternehmungen verbundene Zugewinn in Höhe von 54,6 Millionen US-Dollar vor Steuern, 32,5 Millionen nach Steuern oder 35 Cents pro verwässerter Aktie.

Der Umsatz der Automotive Systems Group von Johnson Controls wuchs um 31% von 2.183,8 Millionen US-Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 2.859,4 Millionen. Die Firma teilte mit, daß der Umsatzzuwachs die gestiegene Nachfrage nach den Sitz- und Innenausstattungssystemen in Nordamerika und Europa wiedergibt. Das Umsatzwachstum war besonders stark in Europa, wo das Unternehmen aufgrund neuer Aufträge und seiner Beteiligung an neuen Fahrzeugen, die sich gut verkauft haben, Marktanteile bei den Sitzsystemen gewinnt. Die 1998 erfolgte Akquisition einer Innenausstattungsfirma durch Johnson Controls trug auch zum höheren Umsatz in diesem Marktsegment bei. In Nordamerika stand hinter dem gestiegenen Umsatz der Sitz- und Innenausstattungssysteme die höhere nationale Fahrzeugproduktion, besonders der neuen oder mit neuem Design versehenen Fahrzeuge. Der hauptsächlich im Folgemarkt erreichte Umsatz bei den Autobatterien war im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls höher und gab die gestiegene Nachfrage der nordamerikanischen Kunden wieder. Johnson Controls erklärte, daß sich zwar das Einkommen aus der Autombilsparte beträchtlich erhöht habe, der Betriebsgewinn war aber aufgrund des höheren Anteils der europäischen Umsätze mit niedrigerem Gewinnanteil etwas niedriger.

Der Umsatz der Controls Group stieg um 24% von 823,5 Millionen US-Dollar im Vorjahreszeitraum auf 1.020,9 Millionen im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 1999. Das Wachstum ergab sich aus dem gestiegenen Umsatz bei den installierten Kontrollsystemen, den höheren Einnahmen aus dem integrierten Gebäudemanagement und der erweiterten Firmenposition auf dem japanischen Markt für die gewerbliche Gebäudenutzung. Die Firma teilte mit, daß das Wachstum der Systemumsätze, einschließlich der leistungsorientierten Projekte, hauptsächlich auf der höheren Aktivität auf dem nordamerikanischen Markt für gewerbliche Gebäudenutzung beruht. Die Erfahrung von Johnson Controls bei den leistungsorientierten Projekten, die es den Gebäudeeigentümern ermöglichen, die Aktualisierung ihrer Kontrollsysteme mit der daraus resultierenden Energieeinsparung zu finanzieren, war einer der Faktoren, die dazu führten, daß die U.S. Environmental Protection Agency (US-Umweltschutzbehörde) Johnson Controls zum Verbündeten des Jahres' bei den Energy Star Buildings (energiesparenden Gebäuden) für 1999 ernannte. Die Firma teilte mit, daß die höheren Einnahmen aus dem integrierten Gebäudemanagement auf neue und erweiterte Aktivitäten auf dem kommerziellen Markt, hauptsächlich in Nordamerika, zurückzuführen sind. Johnson Controls sagte außerdem, daß der Betriebsgewinn der Controls Group sich stärker erhöht hat als der Umsatz, hauptsächlich aufgrund der verbesserten Qualität bei der Ausführung der Systeminstallationsaufträge.

Der konsolidierte Umsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 1999 stieg um 28% von 6.063,6 Millionen US-Dollar im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 7.753,4 Millionen. Der Betriebsgewinn stieg um 25% von 275,1 Millionen im Vorjahr auf 342,9 Millionen. Das Nettoeinkommen wuchs auf 145,5 Millionen (vor dem einmaligen Zugewinn), ein Zuwachs von 24% gegenüber den 117,8 Millionen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 1998. Die verwässerten Erträge pro Aktie betrugen 1,56 US-Dollar (vor dem einmaligen Zugewinn) im Vergleich zu 1,26 US-Dollar im Geschäftsjahr 1998.

James H. Keyes, Chairman und Chief Executive Officer von Johnson Controls, sagte: "Unsere Ergebnisse im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 1999 geben die Entschlossenheit unserer Mitarbeiter wieder, Wachstum durch innovative Technologie und Marktführerschaft zu erreichen bei gleichzeitiger Betonung der Ausführungsqualität und des Kundenservices. Es wird erwartet, daß diese Faktoren in Verbindung mit der relativ gesunden Wirtschaft in Nordamerika und in Europa für den Rest des Jahres bestimmend bleiben. Sie sollten Johnson Controls in die Lage versetzen, ein weiteres Rekordjahr für seine Aktionäre zu erreichen."

Johnson Controls ist ein weltweiter Marktführer als Automobilzulieferer und in den Bereichen Gebäudemanagement und -kontrolle. Auf dem Automobilmarkt ist die Firma ein großer Lieferant von Sitz- und Innenausstattungssystemen sowie von Autobatterien. Für gewerbliche Gebäude bietet Johnson Controls Gebäudekontrollsysteme und -dienstleistungen, Energiemanagement und integriertes Gebäudemanagement. Johnson Controls wurde 1885 gegründet und hat den Hauptsitz in Milwaukee, Wisconsin, USA. Der Firmenumsatz belief sich 1998 auf insgesamt 12,6 Milliarden US-Dollar.

Die Firma hat in dieser Pressemeldung zukunftsbezogene Aussagen gemacht, die Risiken und Unwägbarkeiten unterliegen. Zukunftsbezogene Aussagen beinhalten Informationen über mögliche oder angenommene zukünftige Risiken und weisen möglicherweise Begriffe wie glaubt',

erwartet', antizipiert' oder ähnliche Ausdrücke auf. Was diese Aussagen angeht, warnt die Firma den geneigten Leser davor, daß die diversen wichtigen Faktoren, die im von der Firma eingereichten Formular 8-K vom 13. November 1998 beschrieben sind, dazu führen können, daß die tatsächlichen konsolidierten Ergebnisse der Firma sich erheblich von denen in den zukunftsbezogenen Aussagen, die von oder für die Firma getroffen wurden, unterscheiden können.

Johnson Controls Inc.
Konsolidierte Einkommenserklärung
Beträge in Millionen mit Ausnahme der Angaben pro Aktie ungeprüft
Für die drei Monate Für die sechs Monate
mit Ende am 31. März mit Ende am 31. März
1999 1998 1999 1998

Nettoumsatz $3.880,3 $3.007,3 $7.753,4 $6.063,6 Vertriebskosten 3.352,4 2.591,0 6.697,0 5.213,1 Bruttogewinn 527,9 416,3 1.056,4 850,5

Vertriebs-, Gemein- und
Verwaltungskosten 368,2 289,6 713,5 575,4 Betriebseinkommen 159,7 126,7 342,9 275,1

Zinseinkommen 4,8 2,5 7,9 4,8 Zinsaufwendungen (41,3) (28,9) (82,4) (59,0) Zugewinn aus Unternehmens-
verkauf (b) 54,6 -- 54,6 -- Diverses - netto 2,5 (0,9) 1,3 0,8 Sonstiges Einkommen
(Aufwendungen) 20,6 (27,3) (18,6) (53,4)

Einkommen vor Einkommensteuer und
Minderheitsanteilen 180,3 99,4 324,3 221,7 Rückstellung für
Einkommensteuer 73,1 41,2 131,4 92,0 Minderheitsanteile an den Nettoerträgen von Tochtergesellschaften 8,9 5,7 14,9 11,9

Nettoeinkommen $98,3 $52,5 $178,0 $117,8

Für den Stammaktionär
verfügbare Erträge $95,9 $50,1 $173,3 $113,1

Erträge pro Aktie (a,d)
Basis $1,13 $0,59 $2,04 $1,34 Verwässert $1,05 $0,56 $1,91 $1,26

(a) Die Erträge pro Aktie für den Drei- und den Sechsmonatszeitraum, die am 31. März 1999 endeten, beinhalten den Zugewinn aus dem Verkauf der zur Automotive Systems Group gehörenden Industrial Battery Division, netto vor dem Verlust aus der Ausgliederung einer kleinen Unternehmung der Controls Group in Großbritannien in Höhe von 38 Cents pro Basisaktie und 35 Cents pro verwässerter Aktie. Siehe die nachstehende Fußnote (b).

Siehe die nachstehenden Fußnoten.

Konsolidierte Erklärung zum finanziellen Unternehmensstatus (Beträge in Millionen)

31. März 30. September 31. März
1999 1998 1998 (ungeprüft) (ungeprüft)

Aktiva
Barmittel und
Äquivalente $268,8 $134,0 $161,7 Forderungen, netto 2.008,0 1.821,1 1.645,1
Über die in den Rechnungen für
unbeendete Aufträge hinausgehenden
Kosten und Erträge 207,7 191,7 191,8 Bestände 469,3 428,2 389,2
Zum Verkauf stehende
Nettovermögenswerte (c) 46,8 231,9 -- Sonstige liquide
Vermögenswerte 597,3 597,3 437,1 Liquide
Vermögenswerte 3.597,9 3.404,2 2.824,9

Eigentum, Werk und
Ausstattung - netto 1.981,0 1.882,9 1.564,1 Goodwill - netto 2.126,5 2.084,5 1.543,0 Investitionen in Firmen-
beteiligungen 219,0 166,2 170,3 Sonstige nicht liquide
Vermögenswerte 447,7 404,3 273,3 Vermögenswerte
insgesamt $8.372,1 $.7.942,1 $6.375,6

Passiva und Aktionärsanteil
Kurzfristige
Verbindlichkeiten $630,1 $1.289,5 $552,5 Derzeitiger Anteil der langfristigen
Verbindlichkeiten 91,7 39,4 28,1 Verbindlichkeiten 1.935,7 1.625,2 1.486,5 Aufgelaufene Entschädigungs- und
Abfindungszahlungen 377,9 376,1 325,9 Aufgelaufene
Einkommensteuer 108,2 119,6 30,7
Über die Kosten und Erträge für
unbeendete Aufträge hinausgehende
Rechnungen 150,3 127,5 126,4 Sonstige derzeitige
Verbindlichkeiten 878,3 711,1 503,3 Derzeitige
Verbindlichkeiten 4.172,2 4.288,4 3.053,4

Langfristige
Verbindlichkeiten 1.292,3 997,5 962,6 Gesundheitsleistungen für Pensionäre und
sonstige Leistungen 166,8 166,7 167,7 Sonstige nicht aktuelle
Verbindlichkeiten 600,7 548,1 412,4 Aktionärsanteil 2.140,1 1.941,4 1.779,5 Verbindlichkeiten und Aktionärs-
anteil insgesamt $8.372,1 $7.942,1 $6.375,6

Siehe die nachstehenden Fußnoten.

Fußnoten

(b) Am 1. März 1999 schloß die Firma den Verkauf der bis dahin zur Automotive Systems Group gehörenden Industrial Battery Division für ungefähr 135 Millionen US-Dollar ab. Die Industrial Battery Division hatte in dem Geschäftsjahr, das am 30. September 1998 endete, einen Umsatz von ungefähr 87 Millionen US-Dollar. Die Firma verzeichnete außerdem einen Verlust aufgrund der Ausgliederung einer kleinen Unternehmung der Controls Group in Großbritannien. Der Nettozugewinn aus diesen Transaktionen betrug 54,6 Millionen US-Dollar (nach Steuern 32,5 Millionen oder 38 Cents pro Basisaktie und 35 Cents pro verwässerter Aktie).

(c) Mit Wirkung zum 1. Juli 1998 schloß die Firma die Akquisition der Becker Group für ungefähr 548 Millionen US-Dollar ab, plus die Übernahme von ungefähr 372 Millionen US-Dollar an Verbindlichkeiten. Die in Michigan und in Deutschland ansässige Becker Group ist ein Hauptlieferant von Autoinnenausstattungssystemen, insbesondere von Türsystemen und Armaturenbrettern. Die Akquisition wurde als Einkauf verbucht. Die Differenz zwischen dem Kaufpreis und dem geschätzten Verkehrswert der erworbenen Nettovermögenswerte, die sich auf ungefähr 500 Millionen US-Dollar belaufen, wurde als Goodwill verzeichnet.

Bestimmte beim Kauf der Becker Group erworbene Unternehmungen wurden als Nettovermögenswerte klassifiziert, die in der konsolidierten Erklärung zum finanziellen Unternehmensstatus als zum Verkauf stehend auftauchen. Zum Zeitpunkt der Akquisition identifizierte die Firma drei Unternehmungen der Becker Group als außerhalb ihrer Hauptaktivitäten, die daher verkauft würden. Die Nettovermögenswerte der Unternehmungen wurden mit dem Verkehrswert angesetzt minus der geschätzten Verkaufskosten, einschließlich der Cashflows in dem Zeitraum, in dem die Unternehmungen von Johnson Controls gehalten werden. Die Firma hat den Verkauf von zwei dieser Unternehmungen in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 1999 abgeschlossen und erwartet, daß sie den Verkauf der letzten Unternehmung im laufenden Jahr abschließt. Aus diesen Transaktionen ergab sich kein Zugewinn oder Verlust.

(d) Die Basiserträge pro Aktie werden errechnet durch die Division des Nettoeinkommens (nach Abzug der Dividendenerfordernisse der konvertierbaren Vorzugsaktien der Serie D) durch die gewichtete Durchschnittsanzahl der ausstehenden Stammaktien. Die verwässerten Erträge werden errechnet durch die Subtraktion der Entschädigungsaufwendungen nach Steuern vom Nettoeinkommen. Es handelt sich um die Entschädigungsaufwendungen, die sich aus der angenommenen Konversion der konvertierbaren Vorzugsaktien der Serie D ergeben würden, die für die drei Monate, die am 31. März 1999 und 1998 endeten, 1,3 Millionen US-Dollar ausmachte und 2,4 Millionen bzw. 2,6 Millionen für die sechs Monate, die am 31. März 1999 bzw. am 31. März 1998 endeten. Die gewichteten Durchschnittsaktien nehmen die Konversion der konvertierbaren Vorzugsaktien der Serie D an, falls verwässerbar, plus den verwässernden Effekt der Stammaktienäquivalente, die sich aus der Ausübung der Aktienoptionen ergeben würden.

Für die drei Monate Für die sechs Monate mit Ende am 31. März, mit Ende am 31. März 1999 1998 1999 1998 Gewichtete Durchschnittsaktien
(in Millionen)
Basis 85,1 84,4 84,9 84,2 Verwässert 92,2 91,6 91,9 91,4

ots Originaltext: Johnson Controls
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Rückfragen bitte an: Glen Ponczak,
Tel.: (USA) 414-228-2375, oder Denise Zutz, Tel.: (USA) 414-228-3155, beide von Johnson Controls

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Fax: 800-758-5804, Durchwahl 473547/

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