Weninger: Oberirdische Verlängerung der Wiener U-Bahn-Linien ins Umland Niederösterreichs

Endlich Gespräche zwischen Ländern und Bund einleiten

St. Pölten, (SPI) - Die Weiterführung der U6 in den Raum Mödling könnte durchaus auch oberirdisch erfolgen, was Errichtungskosten spart und damit eine rasche Realisierung wahrscheinlicher macht. Weiters sind für die künftigen Herausforderungen innovative Ideen gefragt. Eine Zusammenführung der Badener Bahn mit der U-Bahn – beispielsweise mit einer Einbindung der Badener-Bahn in das U-Bahn-Netz bei Siebenhirten - würde eine weitere Vernetzung der öffentlichen Verkehrsmittel und damit eine große Steigerung der Attraktivität für die Pendler bringen”, so der Mödlinger SP-Landtagsabgeordnete Hannes Weninger.****

Der Südraum Wiens ist mit einer Spitzenbelastung von bis zu
160.000 Kraftfahrzeugen pro Tag – was das fünffache Verkehrsaufkommen der sogenannten Transithölle Brenner-Autobahn beträgt – an der Grenze der zumutbaren Belastung angelangt. Der öffentliche Verkehr ist mit seinem derzeitigen Angebot nicht
einmal in der Lage, die durchschnittlichen Verkehrszuwachsraten abzufangen. Vielmehr ist in den letzten Jahren zu beobachten, daß es sogar zu Anteilsverlusten des ÖV kommt. Damit die Region südlich von Wien in Zukunft nicht vollkommen und endgültig im Verkehr erstickt, sind weitreichende Ausbaumaßnahmen im öffentlichen Verkehr, besonders im Nahverkehr, dringend notwendig.

"Dazu ist es endlich erforderlich, daß die Länder Niederösterreich und Wien sowie der Bund endlich in entsprechende Gespräche eintreten. Es geht um Pendlerinnen und Pendler, die mangels geeigneter Verkehrsinfrastruktur Tag für Tag wertvolle Arbeits-
und Freizeit im Stau, im Warten auf den nächsten Anschluß oder im Schritttempo auf der Autobahn opfern müssen. Nicht nur die Pendler und Bewohner der Region sehen ihre Lebensqualität akut gefährdet, sondern auch die Wirtschaft sieht das tägliche Verkehrschaos zunehmend als Standortnachteil. NÖ-Landesverkehrsreferent Erwin Pröll muß endlich Taten setzen, anstatt zuzusehen, wie das Wiener Umland im Verkehrschaos versinkt”, so Weninger.
(Schluß) fa

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