Gleichenfeier für Landespensionisten- und Pflegeheim St. Pölten

Prokop: Pionierarbeit für Bereich der Tagespflege

St.Pölten (NLK) - In St. Pölten fand heute die Gleichenfeier für den Neubau des Landespensionisten- und Pflegeheimes statt, das zur Jahrtausendwende in Betrieb gehen soll. Der fünfgeschossige Bau mit 103 Metern Länge, 16 Metern Höhe und 23 Metern Breite am Ostufer der Traisen wurde im Mai 1998 begonnen und steht mit 163 Millionen Schilling Errichtungskosten zu Buche.

In Ein- und Zweibettzimmern wird das Heim Platz für 136 pflegebedürftige Menschen bieten, wobei es neben drei Abteilungen für je 36 Personen auch eine Sonderpflegeeinheit im Bereich Kurzzeitpflege, Rehabilitations-Übergangspflege u.a. für 13 Personen und eine Einrichtung für die Tagesbetreuung von 15 Gästen geben wird. Eine Cafeteria, ein Friseursalon und andere Dienstleistungs-Einrichtungen sollen eine zusätzliche Anbindung an die Stadt gewährleisten.

Landeshauptmann-Stellvertreter Liese Prokop bezeichnete dabei insbesondere diese Form der an internationale Vorbilder angelehnten Tagesbetreuung als Pionierarbeit, deren Erfahrungswerte modellhaft in der nächsten Ausbauphase der Landespensionisten- und Pflegeheime genutzt werden sollen. Sei mit dem Neubau in St. Pölten das Ausbau-und Investitionsprogramm 1992 - 1998 mit acht Neubauten für eine regionsspezifische Versorgung abgeschlossen, so stelle das nächste, von 1998 bis 2002 terminisierte Programm neuerlich 1,5 Milliarden Schilling zur Verfügung, um ein flächendeckendes Angebot für pflegebedürftige Menschen für die nächsten 20 Jahre zu sichern.

Die gegenüber dem derzeitigen St. Pöltner Heim reduzierte Bettenzahl orientiere sich, so Prokop weiter, an dem 1991 mit dem Bund geschlossenen Pflegevorsorge-Vertrag und der darin enthaltenen Forderung nach überschaubaren Dimensionen. Zudem bestünde, bestärkt durch die Veränderungen im Gesundheitswesen und eine mittlerweile flächendeckende Versorgung mit sozialen Diensten, immer mehr der Wunsch nach einem möglichst langen Verbleib in den eigenen vier Wänden. Hätte es in den 80er-Jahren in den Heimen noch etwa 64 Prozent Wohn- und 36 Prozent Pflegebetten gegeben, so wären heute 94 Prozent aller Bewohner Pflegegeld-Bezieher. Diesen Umständen habe die Politik Rechnung zu tragen.

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