Fallschirmsportparadies in Lindgraben

Lindgraben (OTS) - Der Fallschirmspringerclub "Servus" vertreten durch Alfred Kotzegger und Alexander Huber beabsichtigt in Lindgraben im Mittelburgenland ein Fallschirmsportzentrum entstehen zu lassen, das in ganz Europa einzigartig wäre. Die Projektbetreiber planen mit einem Großraumhelikopter Fallschirmabsprüge durchzuführen, um allen Sportbegeisterten, aber auch Schülern oder Tandemspringern die Ausübung ihrer Leidenschaft zu ermöglichen. Lindgraben als Standort wurde vor allem wegen seiner idealen Lage und seiner optimalen Windverhältnisse ausgewählt. Die vorgesehenen Grundstücke liegen weit außerhalb von bewohntem Gebiet, sodaß in den umliegenden Gemeinden kaum Lärmbelästigungen zu erwarten sind.

Um die Bevölkerung zu informieren, aber auch um konkrete Lärmmessungen durchzuführen, wurde vom 9. bis 11. April ein Probewochenende abgehalten. Diese Veranstaltung wurde von 114 Fallschirmspringern aus ganz Österreich und dem benachbarten Ausland besucht. Vor allem aber fand es großen Anklag in der Bevölkerung von Lindgraben und den umliegenden Gemeinden. Zahlreiche Schaulustige kamen vorbei und wagten vereinzelt sogar den Sprung aus luftigen 4.000 Metern Höhe. Der Großteil der Bevölkerung hat diese Veranstaltung und das gesamte Projekt sehr positiv bewertet. Die gesamte Region würde bei Realisierung einen enormen wirtschaftlichen und touristischen Aufschwung erfahren.

Die von der Flughafen Wien AG im Auftrag der Projektbetreiber und der Gemeinde Kobersdorf durchgeführten Lärmmessungen haben ergeben, daß die höchste Lärmentwicklung über bewohntem Gebiet 74 Dezibel betragen hat, welche der Lärmentwicklung eines PKW"s entspricht.

Selbstverständlich werden die Bedenken der Bevölkerung von den Betreibern sehr ernst genommen und auch im Rahmen einer Bürgerversammlung nochmals diskutiert. Hinsichtlich der Lärmentwicklung kann aber schon deutlich gesagt werden, daß der Lärm des Großraumhelikopters sicher ein neuer und erst gewöhnungsbedürftiger ist, jedoch im Resultat nicht lauter als ein PKW. Um den Faktor Lärm jedoch noch weiter einzuschränken, wird nunmehr von den Betreibern auf Grund der Ergebnisse des Probewochenendes die optimale Flugroute für den Helikopter ermittelt, sodaß garantiert wird, daß nicht über bewohntes Gebiet geflogen wird.

Auf Grund all dieser Bemühungen sind die Betreiber und auch die Gemeindevertreter doch sehr zuversichtlich, die Bevölkerung für dieses Fallschirmsport-Mekka begeistern zu können.

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