Überraschung in Salzburg: Wittmann verhandelt mit Mortier über Verbleib

"Für eine Übergangszeit" - ansonsten kein Manager, sondern ein Künstler erwünscht

Wien (OTS) - Staatssekretär Wittmann trifft in nächster Zeit mit dem Intendanten der Salzburger Festspiele, Gerard Mortier, zusammen, um mit ihm über einen Verbleib nach 2001 zu verhandeln. Das bestätigt der Staatssekretär in der morgen erscheinenden Ausgabe des Wochenmagazins NEWS.

Wittmann wird Mortier laut NEWS eine Verlängerung für eine Übergangszeit - also nicht für die volle Funktionsperiode anbieten:
"Mein vordringlichster Wunsch ist es, Mortier zu halten. Voraussetzung ist, daß sich das amtierende Direktorium auf die neue Struktur (Trennung von künstlerischer und wirtschaftlicher Kompetenz, Anm. ) einigt. Die Verlängerung muß ja nicht für die volle Funktionsperiode gelten, Aber sie würde die geordnete Übergabe erleichtern."

Zweite Überraschung; Sollten die Verhandlungen mit Mortier nicht zum Ziel führen - und auch für ein allfälliges Direktorium nach Mortier - wünscht sich Wittmann laut Aussage in NEWS keinen Manager, sondern einen Künstler als neuen Intendanten (alle bisher favorisierten Namen betrafen Manager) - "Weil wir ihm in der neuen Struktur ohnehin einen erstklassigen kaufmännischen Direktor zur Seite stellen."

Den Namen seines Wunschkandidaten, so Wittmann, wisse er schon, wolle ihn aber nicht nennen. Unbestätigte Gerüchte besagen, die beiden Hauptkandidaten seiner Wahl seien die Dirigenten Sir Simon Rattle und Riccardo Muti.

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