ARBÖ warnt: Erhöhte Unfallgefahr durch abgenutzte Stoßdämpfer

Wien (ARBÖ) - Der ARBÖ warnt, daß defekte oder abgenutzte Stoßdämpfer die moderne Sicherheitstechnik am Fahrzeug stören können. Daher rät der ARBÖ den Autofahrern, die Stoßdämpfer zumindest jetzt nach dem Winter überprüfen zu lassen.

Stoßdämpfer können, je nach Fahrweise des Lenkers oder Belastung des Fahrzeuges, schon frühzeitig in ihrer Wirkung gemindert werden. Der deutsche TÜV stellt fest, daß mit zunehmenden Fahrzeugalter die Möglichkeit eines Defektes am Stoßdämpfer stark zunimmt. Bei 10 Prozent der sieben Jahre alten Pkw wurden schlechte Stoßdämpfer festgestellt, bei 10 Jahre und älteren Fahrzeuge betrug die Zahl mehr als 17 Prozent.

Wenn die Stoßdämpfer eines Fahrzeuges aufgrund eines Defektes oder von Abnutzungserscheinungen nicht mehr richtig funktionieren, kann beispielsweise die Regelung des Antiblockiersystems (ABS) beeinträchtigt werden. Der ARBÖ-Cheftechniker Dipl.Ing. Diether Wlaka warnt: "Genauso kann die Wirkung moderner Sicherheitstechnik wie der Antischlupfregelung (ASR) und der elektronischen Stabilitätskontrolle (ESP) gestört werden." Bei Fahrzeugen ohne diese Fahrzeugkomponenten verlängert sich durch die abgenutzten Stoßdämpfer der Bremsweg. Dipl.-Ing. Wlaka dazu: "Die Aquaplaninggefahr tritt bereits bei niederen Geschwindigkeiten
auf, die Schleudergefahr steigt. Außerdem erhöht sich der Verschleiß von Fahrwerk und Reifen."

Die Stoßdämpfer werden im Rahmen der jährlichen Pickerlüberprüfung (Begutachtung gemäß § 57a KFG) einer Sichtkontrolle unterzogen, bei der die Dämpferdichtheit und die äußere Unversehrtheit kontrolliert werden. Stoßdämpfer-Überprüfungen werden in allen ARBÖ-Prüfzentren durchgeführt.

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