Erneuerbare Energien in NÖ Landesgebäuden

Blochberger: 56 Alternativenergie-Anlagen in Betrieb

St.Pölten (NLK) - Bei den Gebäuden des Landes Niederösterreich kommen alternative Energien verstärkt zum Einsatz. Nach Angaben von Landesrat Franz Blochberger sind bei den öffentlichen blau-gelben Gebäuden derzeit 11 Holzhackgutheizungen, 1 Strohheizung, 8 Anschlüsse an Biomasse-Fernwärmeanlagen, 17 Solaranlagen für die Warmwasseraufbereitung, 11 Wärmepumpenanlagen und 8 Photovoltaikanlagen in Betrieb. Vor allem die Straßenmeistereien sind Vorreiter bei den umweltschonenden Energiesystemen, denn 36 der insgesamt 56 Anlagen sind dort in Betrieb.

Mehrere Projekte sind in Planung bzw. in Verhandlung, so etwa die Versorgung mit Wärme aus Biomasse für die Landwirtschaftliche Fachschule Tullnerbach, für die Bezirkshauptmannschaft Bruck an der Leitha und die Versorgung der NÖ Landesnervenklinik Mauer mit Fernwärme aus industrieller Abwärme. Laut NÖ Energiebericht erfolgt die Wärmeversorgung der Landesgebäude zu mehr als 20 Prozent mittels Holz und Fernwärme. Dieser Anteil wies in den letzten Jahren steigende Tendenz auf.

Blochberger: "Das Land Niederösterreich wird diesen Weg weiterverfolgen. Ich möchte aber auch darauf hinweisen, daß im privaten Bereich die ÖKO-Eigenheimförderung und die Förderung von Solaranlagen, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen wesentlich dazu beitragen, daß die Nutzung erneuerbarer Energien forciert wird. Jährlich werden an die 3.000 vom Land geförderte Sonnenkollektoren installiert. Bei Solaranlagen liegt Niederösterreich im österreichischen Spitzenfeld, ebenso bei Biomasse-Fernheizwerken, deren Anzahl derzeit bei 113 liegt. Für Gemeinden steht im Rahmen der Finanzsonderaktion - energiesparende Maßnahmen in Gemeinden - eine Förderungsmöglichkeit zur Verfügung."

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