Qualitätssprung bei der Wohnbauförderung

Prokop: 8.000 Niederösterreicher profitieren

St.Pölten (NLK) - Eine Reihe von Neuerungen in der Wohnbauförderung hat die NÖ Landesregierung in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen. "Damit wird die soziale Treffsicherheit deutlich verbessert und auch die ökologische Komponente gestärkt", betonte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop. Von den neuen Regelungen werden rund 8.000 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher profitieren.

Die Einkommensgrenzen für die "Superförderung", den nach Haushaltsgröße und Jahreseinkommen gestaffelten Zuschuß des Landes, und für die Wohnbeihilfe wurden um 10 Prozent angehoben. Damit erhöht sich beispielsweise für eine vierköpfige Familie diese Grenze von 284.000 auf 312.000 Schilling Jahres-Nettoeinkommen. Der Kreis der förderbaren Familien wird sich um 20 Prozent erhöhen, das betrifft 3.500 Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher.

Beschlossen wurden auch die Richtlinien für die neue Wohnstarthilfe des Landes, sie kommt einkommensschwächeren jungen Familien bis 35 zugute und besteht aus einem Zuschuß über 15.000 Schilling plus 7.500 Schilling für jedes Kind zu einem Darlehen bei der Gründung des ersten Hausstandes, wenn kein Anspruch auf eine Wohnbauförderung besteht. Gefördert werden der Ankauf von Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen, die Ablöse von Wohnungen und die Kosten für die Errichtung von Verträgen. Es wird mit rund 1.500 Anträgen gerechnet.

Die Sonderaktion für Solaranlagen, Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen, die im Oktober dieses Jahres ausgelaufen wäre, wird um weitere drei Jahre, bis 2002, verlängert. Gewährt wird ein nicht rückzahlbarer Zuschuß, die durchschnittliche Förderung beträgt 25.000 Schilling.

Anstelle des bisherigen Annuitätenzuschusses gewährt das Land im Bereich des Mehrfamilienwohnhaus-Neubaues für 50 Prozent eines Darlehens wieder Direktdarlehen. Von den günstigeren Konditionen werden etwa 3.000 Förderungswerber profitieren.

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