Karl Habsburg Im Interview mit "Paneuropa Österreich": ÖVP muß Freiheit des Mandatars respektieren

Wien (OTS) - Im Interview mit der morgen, Donnerstag 15. April, erscheinenden Monatszeitschrift "Paneuropa Österreich" kritisiert Karl Habsburg, Europaparlamentarier und Präsident der Paneuropabewegung Österreich, die Reformunfähigkeit der Europäischen Institutionen. Neben der Kommission richtet sich die Kritik vor allem an den Rat, der die Kommission trotz massiver Vorwürfe aus dem Parlament nicht nur für 1996 sondern auch noch für 1997 entlastete. In dieser Frage war es ja bereits im Jänner und Februar zu massiven Meinungsverschiedenheiten zwischen Karl Habsburg und der ÖVP gekommen. Die VP hatte damals alles daran gesetzt, die Kommission, trotz der massiven Vorwürfe, zu hatten.

Karl Habsburg erklärt in diesem Interview seine Position zur ÖVP so: "Es ist richtig, daß ich in einigen Punkten gegen die Linie der ÖVP vorgegangen bin. Es gibt eben Punkte, in denen man nicht schweigen kann, sondern klar und deutlich seine Meinung sagen muß. Wenn diese Freiheit des Mandatars in der ÖVP keinen Platz mehr hat, dann ist das ein Problem dieser Partei. Es ist ebenfalls richtig, daß mich viele Weggefährten, Freunde und Wähler drängen, mit einer eigenen Liste anzutreten, um konservativen Menschen, die sich durch keine andere Partei vertreten fühlen, eine politische Heimat zu geben. Ich sehe es als meine Pflicht, weiter aktiv in der Europapolitik zu bleiben. Das schulde ich auch jenen, mit denen ich in der Paneuropabewegung seit Jahrzehnten für die selben Ideale und Ziele kämpfe. Die tatsächliche Entscheidung über ein Antreten mit einer eigenen Liste wird in den nächsten Tagen fallen."

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