Strecke Wien - St. Pölten an Aufgrabungen in Wien eingespart

Initiative der Wiener Bezirksvorsteher für bürgerInnenfreundliche Vorgangsweise bei Einbauarbeiten

Wien, (OTS) Die neuen Telekommunikationstechniken bedingen
eine massive Zunahme an erforderlichen Einbauarbeiten für neue Datenleitungen im Wiener Straßennetz. Um Aufgrabungsarbeiten so weit wie möglich zu verhindern und die dadurch verursachte Beeinträchtigung der Wienerinnen und Wiener erheblich zu reduzieren, präsentierte am Mittwoch der SPÖ-Bezirksvorsteher des 9. Bezirks Alsergrund, Hans Benke, gemeinsam mit dem Währinger ÖVP-Bezirksvorsteher Karl Homole, eine Initiative für eine bürgerInnenfreundlichere Abwicklung von Einbauarbeiten. Erklärtes Ziel der Stadt sei, so die beiden Bezirksvorsteher, daß durch die Mehrfachnutzung bestehender Trassen zur Verlegung von neuen Datenleitungen die Aufgrabungsarbeiten reduziert werden sollen.
Der Vorschlag soll nunmehr ab Mitte April in allen Wiener Bezirken realisiert werden.****

Konkret solle in Zukunft bei Ansuchen privater Firmen
gemeinsam mit zuständigen Dienststellen der Stadt Wien geprüft werden, ob für die Verlegung erforderlicher neuer Leitungen bestehende Trassen genutzt werden könnten, führten Benke und Homole aus. Als Leitungsträger würden sich vorerst Einrichtungen der MA 30 - Wien Kanal sowie Wienstrom (HBW) anbieten. Grundsätzlich bestehe für Netzwerkbetreiber zudem die Option, die bestehenden Oberleitungseinrichtungen der MA 33 - Öffentliche Beleuchtung zu nutzen. Dies sollte allerdings, so die beiden Bezirkspolitiker, im Sinne einer ästhetischen Oberflächengestaltung eine letztmögliche Variante sein. Beim Antragsprüfungsverfahren für die Trassenfestlegung durch die MA 28 - Straßenverwaltung und Straßenbau sei die Beiziehung der MA 30, MA 33 und Wienstrom sicherzustellen. Durch Evaluierung der bereits vorhandenen Infrastruktureinrichtungen der o.a. Stellen sollte die wirtschaftlichste Lösung gefunden werden.

Sollte sich herausstellen, daß eine Nutzungsmöglichkeit vorhandener Einrichtungen gegeben ist, werde es seitens des
Bezirkes ab sofort generell einen Einspruch gegen Aufgrabungsarbeiten geben, betonten die beiden Bezirksvorsteher.
Nur bei Fehlen entsprechender Infrastruktur bzw. bei Unmöglichkeit einer Nutzung von vorhandenen Einrichtungen werde seitens des Bezirkes kein Einwand gegen Einbautenarbeiten erhoben. "Die Maßnahme soll nicht als Schikane gegen die Firmen verstanden werden, sondern würde sogar vielmehr auch deren Kosten verringern. Im Vordergrund steht allerdings die Reduktion unangenehmer Aufgrabungsarbeiten. Eine Einsparung an Baustellen von einer Länge bis zu 80 Kilometern - also rund die Strecke Wien - St. Pölten -ist hier durchaus realistisch. Und das trägt sicherlich erheblich zu einer Verbesserung der Lebensqualität in Wien bei", schlossen Benke und Homole. (Schluß) red/rr

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