VOTRUBA: GEWALT AN FRAUEN

NÖ setzt neue Akzente

St. Pölten (SPI) 1999 – das Aktionsjahr zum Themenkomplex "Gewalt an Frauen" stellt hohe Anforderungen an die Niederösterreichische Landesregierung. "Gewalt an Frauen ist nach wie vor ein Tabuthema, daß Menschen immer wieder verunsichert", erklärte Montag Landesrätin Traude Votruba, die auch die politische Verantwortung für das Frauenreferat der Landesregierung Niederösterreichs trägt.

Anläßlich des internationalen Tages gegen Gewalt am 25. November des vergangenen Jahres, veranstaltete das Frauenreferat der Niederösterreichischen Landesregierung gemeinsam mit den Frauenberatungsstellen und Frauenhäusern Niederösterreichs und dem Europäischen Zentrum für Streß und Umweltmedizin ein Symposium unter dem Titel "Gegen Gewalt gegen Frauen". Die in diesem Rahmen erarbeiteten Ziele, werden planmäßig fortgeführt.

Seit im Mai 1997 das Gewaltschutzgesetz inkraft getreten ist, werden bundesweit Interventionsstellen gegen familiäre Gewalt an Frauen und Kindern eingerichtet. Bis 2002 sind derartige Einrichtungen in St. Pölten, Neunkirchen, Amstetten, Zwettl, Mistelbach und Baden geplant. Die in Zukunft als Zentrale fungierende Interventionsstelle in St. Pölten wird in den Monaten Mai bis August eingerichtet und planmäßig offiziell im Herbst eröffnet. Die Leiterin des Frauenhauses in St. Pölten, DAS Maria Imlinger, ist maßgeblich an der Einrichtung dieser Interventionsstelle beteiligt.

In Niederösterreich gibt es derzeit fünf Frauenhäuser (St. Pölten, Amstetten, Neunkirchen, Mödling und Mistelbach) und eine Frauennotwohnung in Wr. Neustadt.

Im Rahmen der Plattform: "Gewaltfreies Niederösterreich" wurde auf Initiative von LR Traude Votruba eine UTA-Hotline (08 008 82742) eingerichtet. Prof. Mag. Dr.iur. Rotraud A. Perner und von ihr ausgebildete Fachkräfte betreuen abwechselnd die UTA-Hotline in der Zeit: Montag bis Freitag, jeweils von 10:00 bis 12:00 und 14:00 bis 16.00 Uhr.
(Schluß) nk/wb

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