Fuhrmann: Domanys Aussagen zum Sparkassen-Kollektivvertrag sind kontraproduktiv

Wien (GPA/ÖGB). Die Aussagen des Generalsekretärs des Sparkassenverbandes, Christian Domany, wonach die Sparkassen-Angestellten durch Kollektivvertrag angebliche "Privilegien" wie Definitivum, Pension und Ähnliches hätten, weist die Vorsitzende der Bundesfachgruppe Sparkassen der GPA, Hedwig Fuhrmann, auf das Entschiedenste zurück.++++

"Da wir zurzeit mit dem Sparkassen-Verband über den Kollektivvertrag in laufenden Gesprächen stehen, sehe ich öffentliche Wortspenden Domanys als kontraproduktiv und wenig zweckdienlich für künftige Gespräche", kontert Fuhrmann. "Vor allem deshalb, da Generalsekretär Domany zwar bei jeder
Verhandlung anwesend ist, sich dort aber nicht aktiv an den Gesprächen beteiligt. Ausserdem sind seine Aussagen, wonach es
beim Erlangen des Definitivums ausschließlich um das Alter und die Betriebszugehörigkeit ginge, die Leistungen aber nicht berücksichtigt werden, schlichtweg falsch." Dazu braucht sich Domany nur den Kollektivvertrag der Sparkassen-Angestellten näher anzuschauen.

Zu den jährlichen Stufensprüngen, die von Domany ebenfalls negativ angeprangert wurden, ergänzt Fuhrmann, dass diese Bestandteil des Schemas des Sparkassen-Kollektivvertrages sind. Dafür beginnen allerdings Sparkassenangestellte mit einem geringeren Gehalt als Angestellte in weiten Teilen der restlichen Privatwirtschaft. Ausserdem seien Stufensprünge im Zuge laufender Pensionsrechtsgespräche kein unmittelbares Thema.

ÖGB, 12. April 1999 Nr. 162

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Bundesfachgruppe Sparkassen
Vorsitzende Helga Fuhrmann
Tel.: (01)711 91/52 669 Dw.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NGB/NGB