Auer: Karenzgeld für alle - Absetzbewegung innerhalb der ÖVP

Solidarische Förderung für jene, die es wirklich benötigen

St. Pölten, (SPI) - Offensichtlich beginnt innerhalb der ÖVP bereits eine Absetzbewegung zur wahltaktischen Forderung nach dem "Karenzgeld für alle". So bezeichnet die VP-Nationalratskandidatin und Unternehmerin Martina Pecher, die der langjährigen VP-Abg. Tichy-Schreder ins Parlament nachfolgen soll, in der heutigen Ausgabe des Kurier die Forderung nach dem "Karenzgeld für alle" wörtlich als "unfair". "Sie halte es für unfair gegenüber erwerbstätigen Müttern -wenn alle Frauen zu Hause bei den Kindern blieben, wären wir von der Gleichberechtigung noch Hunderte Kilometer entfernt." "Das Karenzgeld ist Ersatz für entgangenen Verdienst", so Pecher. "Es ist erfreulich, daß sich auch innerhalb der ÖVP sachliche Kräfte vom Wahlkampfpopulismus distanzieren", stellt die Sozialsprecherin der NÖ Sozialdemokraten und NÖ Frauenvorsitzende, Abg. Helene Auer, zu dem aufsehenerregenden "Outing" der VP-Politikerin fest.****

Für die Sozialdemokraten steht eine solidarische Förderung für jene im Vordergrund, die es wirklich brauchen und nicht die Einführung eines Gießkannenprinzips, das Milliarden an Mehrkosten bringt. Der sozialdemokratische Weg, durch eine Mischung aus Transfer- und Sachleistungen, steuerliche Maßnahmen und sozialversicherungsrechtlichen Leistungen sowie die Ausrichtung der Familienförderung nach sozialen Gesichtspunkten (Unterstützung einkommensschwacher Familien, AlleinerzieherInnen und Mehrkindfamilien) ist dabei sicher jenes Modell, von dem die Familien am meisten profitieren. "Was wir benötigen ist eine Erhöhung des Karenzgeldes, eine ausreichende Zahl an qualifizierten Arbeitsplätzen, eine Flexibilisierung der Arbeitszeit, die Erleichterung des Wiedereinstiegs nach der Kinderpause in den Beruf, ein Recht auf Teilzeitarbeit sowie ein bedarfsgerechter Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen", so Abg. Helene Auer.
(Schluß) fa

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Tel: 02742/200/2794

Landtagsklub der SPÖ NÖ

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN/NSN