Pielachtaler Gemeinden sichern ihre Zukunft

Umsetzung des Kleinregionalen Entwicklungskonzeptes

St.Pölten (NLK) - Bereits im Jahr 1995 wurde für die sechs Gemeinden des Pielachtales ein Kleinregionales Entwicklungskonzept in Vorbereitung auf das Ziel 5b-Fördergebiet erstellt. Mit der Gründung einer Arbeitsgemeinschaft, dem Verein Regionalplanungsgemeinschaft Pielachtal, wurde auch das Regionalbüro als zentrale Ansprechstelle für alle Interessenten und Projektbetreiber eingerichtet. Mittlerweile sind im Sinne der Zielsetzungen des Kleinregionalen Entwicklungskonzeptes viele interessante Projekte im Tourismus-, Gewerbe- und Landwirtschaftsbereich entstanden. Sie alle sind Bestandteile des bisher am erfolgreichsten umgesetzten Entwicklungskonzeptes für eine Teilregion des Mostviertels. "Das Pielachtal war das Pilotprojekt für Kleinregionale Entwicklungkonzepte und ist aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit der Gemeinden auch zu einem Vorbild für andere derartige Projekte geworden", betont Regionalmanager Karl G. Becker.

Als Beispiel für die vielen erfolgreichen Projekte des Pielachtales ist etwa die "Edelbrandgesellschaft Pielachtal" zu nennen, deren Mitglieder bei der Ab-Hof-Messe in Wieselburg bereits zahlreiche Auszeichnungen erhalten haben und die weitere gemeinsame Vermarktungsaktivitäten anstreben. Des weiteren informiert das Regionalbüro Pielachtal über das aktuelle Angebot der "Holzbörse Pielachtal" und vermittelt zwischen Käufern und Verkäufern. Der "Bäuerliche Gästering Pielachtal" nahm eine Kategorisierung der einzelnen Betriebe vor und arbeitet derzeit an einem Folder zur besseren Vermarktung. Die Rad- und Reitwege im Pielachtal sollen ausgebaut werden, Verhandlungen mit Grundeigentümern wurden bereits teilweise erfolgreich abgeschlossen.

Eine "Kooperation der Tischlerbetriebe" will durch die Kreation einer gemeinsamen Möbellinie neue Vermarktungschancen ergreifen. Mit Hilfe des Projektes "Öko-Kreislauf Pielachtal" sollen einzelne Initiativen des Pielachtales zusammengeführt, gemeinsam vertreten und beworben werden. Auch Projekte wie die "Pielachtaler Kunst- und Hobbyausstellung", der "Pielachtaler Schmankerlpaß", "Bahnwanderweg", "Bäuerliche Direktvermarktung", "Mariazellerbahnaktivitäten", "Rundwanderweg und Hüttenzauber", "ARGE Bunte Gastronomie Kirchberg" haben sich als sehr erfolgreich erwiesen.

Unter dem Titel "Das Pielachtal im Blütenmeer" bietet zudem der Bäuerliche Gästering Pielachtal noch bis Mitte Mai jeweils von Freitag bis Sonntag ein Package von einer nostalgischen Bahnfahrt nach Mariazell über Nächtigung mit Frühstück und Edelbrandverkostung bis zum gemütlichen Ausklang am Bauernhof mit einer deftigen Jause zum Preis von 630 Schilling pro Person.

Nähere Auskünfte beim Pielachtal Regionalbüro unter der Telefonnummer 02722/ 7808.

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