Koczur: Jährlich 200 Millionen Schilling für die Grenzregionen – Euro-Fit-Enquete in Groß-Siegharts

Kein Gießkannenprinzip, sondern projektspezifische Förderung

St. Pölten, (SPI) – Die nö. Grenzregionen sollen in einer beispielhaften Aktion auf die EU-Osterweiterung vorbereitet
werden. Der NÖ Landtag beschloß vergangenes Jahr eine auf vorerst 5 Jahre befristete Förderungsaktion der NÖ Grenzregionen mit einem Investitionsvolumen von etwa 200 Millionen Schilling jährlich, die aus dem Regionalisierungstopf der Eco Plus aufgebracht werden.
Damit fließen in den nächsten 5 Jahren rund 1 Milliarde Schilling in Zielgebiete des Wald- und Weinviertels sowie des Bezirks Bruck. Gefördert werden sollen neben grenzüberschreitenden Initiativen Projekte der Verkehrs- und Kommunikationsinfrastruktur, landwirtschaftliche und touristische Projekte sowie Betriebsansiedelungen. Da es sich bei diesem Fördermodell um eine EU-konforme "Kofinanzierung” handelt, ist die Beteiligung des Bundes sowie der Europäischen Union möglich.****

Zur breiten Information der Bevölkerung veranstalten die NÖ Sozialdemokraten in den nächsten Wochen eine großangelegte Informationskampagne mit lokalen Veranstaltungen, mit der die Wirtschaft und die Verantwortungsträger in den Bezirken über diese Aktion informiert werden und sich einbringen können. Start ist am 13. April 1999 im Bezirk Waidhofen/Thaya, wo um 19.00 Uhr im Stadtsaal der Stadt Groß Siegharts eine Enquete zum Thema "Euro-Fitneßprogramm für die NÖ Grenzregionen” stattfindet. Fachleute und Experten aus dem Land, aber auch aus der Wirtschaft werden in dieser Veranstaltung "Informationen aus erster Hand” bieten, anschließend ist im Rahmen einer Diskussion Raum für Fragen und näheren Erläuterungen.

In diesem Zusammenhang verlangen die NÖ Sozialdemokraten, daß die beim vergangenen EU-Gipfel von Berlin für Österreich ausverhandelten 4,8 Milliarden Schilling an Förderzusagen -verteilt auf sieben Jahre - zu einem Großteil in die Grenzregionen der Ostregion fließen müssen. Besonders im Bereich der Interreg-Programme, also grenzüberschreitender Projekte und Initiativen,
hat die Ostregion großen Nachholbedarf, aber auch ein großes Wachstumspotential. Der Westen des Bundesgebiets ist von
einer EU-Osterweiterung weitaus weniger betroffen, weiters ist der Nachholbedarf, das beweisen viele Studien, besonders an den
Grenzen
zu den ehemaligen Reformstaaten gegeben.
(Schluß) fa

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