Nowohradsky: VP NÖ greift Freiwilligen unter die Arme

Verbürokratisierung darf Freiwillige nicht behindern

Niederösterreich, 11.4.1999 (NÖI) "Das Land Niederösterreich ist stolz darauf, 300.000 Freiwillige und Ehrenamtliche Menschen
zu haben, die sich tagtäglich unentgeltlich für den Dienst am Nächsten einsetzen. Durch konkrete Maßnahmen sollen nun Rahmenbedingungen geschaffen werden, die den Freiwilligen das
Leben leichter machen werden. Dem seitens der Bundesregierung angestrebten 'Verstaatlichungs-Wahn' der freiwilligen
Institutionen sagen wir daher den Kampf an", erklärte LAbg.
Herbert Nowohradsky.

Nowohradsky führt in diesem Zusammenhang drei konkrete
Beispiele an:

Die Volkspartei Niederösterreich sagt ein klares "Nein" zu dem derzeit diskutierten "Sanitäter-Ausbildungsgesetz". Die überzogenen und bürokratischen Bestimmungen darin würden einen unzumutbaren Mehraufwand für unsere freiwilligen Helfer nach sich ziehen und ein "Aus" der Freiwilligkeit bedeuten.

Die Volkspartei Niederösterreich hat das freiwilligen-feindliche Vereinsrecht verhindert, das durch seine bürokratischen Hürden für tausende Vereine eine existentielle Gefährdung bedeutet hätte.

Wir sagen ein klares "Nein" an die Brüsseler Bürokraten-Pläne, wonach es EU-weite Ausschreibungen von Rettungs- und Krankentransporten geben soll. Dadurch würde die Versorgung im ländlichen Raum auf das massivste gefährdet werden.

"Wir lassen uns weder von den Brüsseler-Bürokraten, noch von dem sozialistischen 'Verstaatlichungs-Wahn' unsere Vereine und die Freiwilligkeit in unserem Bundesland zerschlagen. Unsere Vereine
und Freiwilligen sind Eckpfeiler und Unterbau unserer
Gesellschaft. Wir müssen sie fördern und nicht behindern", betonte Nowohradsky.

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