Vladyka: Striktes SP-Nein zum VP-Vorhaben der Abschaffung des Karenzgeldes

ÖVP hat familienpolitische Kompetenz längst verspielt

St. Pölten, (SPI) - "Die ÖVP-NÖ will das Karenzgeld, die Kinderbeihilfe und den Kinderabsetzbetrag abschaffen und die Finanzierung der Kindergärten, Horte und Kleinkindergruppen einstellen. Mit dieser Aussage von NÖ-ÖAAB-Obmann Spindelegger in der Tageszeitung "Die Presse" (27.3.1999) liegt erstmals schwarz auf weiß am Tisch, was die "ÖVP-Familienpolitiker" wirklich planen. Was damit folgt ist eine Demontage der Kinderbetreuungseinrichtungen in Niederösterreich und eine Zurückdrängung der Frauen an den Herd, da von einer wirklichen Wahlfreiheit zwischen Beruf und Kinderbetreuung nach Umsetzung dieser katastrophalen Vorhaben wirklich nicht mehr gesprochen werden kann", kritisiert die Brucker SP-Landtagsabgeordnete Christa Vladyka die Niederösterreichische Volkspartei.****

Für die Sozialdemokraten gibt es zu diesen VP-Plänen nur ein striktes und klares "Nein". Diese Vorhaben würde für die Familien und die Alleinerzieher einen Verlust von mehreren Tausend Schilling monatlich bringen, Kindergärten, Horte und Kleinkindergruppen müßten schließen. Mit dem jüngsten ÖAAB-Vorschlag zeigt sich auch, wie ernst es der Volkspartei mit ihrem Wahlkampfslogan "Karenzgeld für alle" wirklich ist. Fordern, und nach der Wahl abschaffen - das ist die Entwicklung, die auf die Familien zukommt. Dagegen werden die NÖ Sozialdemokraten, die auf Landesebene eine umfassende Familienoffensive - Erhöhung der NÖ Familienhilfe, Ausweitung des Bezieherkreises, Ausbau der Kinderbetreuungseinrichtungen, Einrichtung von Kleinkindergruppen in allen Kindergärten, etc. - gestartet haben, massivst auftreten", so Abg. Vladyka abschließend.
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