Wirtschaftsprüfer reagieren auf die zunehmende Globalisierung

Wien (OTS) - Die zunehmende internationale Verflechtung von Firmen und Konzernen zwingt zur Anwendung international anerkannter Rechnungslegungsgrundsätze, wie sie derzeit die International Accounting Standards (IAS) und die in den USA gebräuchlichen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) darstellen. Weil nationale Standards wie das österreichische Handelsgesetzbuch nicht die Informationen enthalten wie sie beispielsweise von Investoren für die Bewertung eines Unternehmens nach internationalen Kriterien verlangt werden, geht der Trend rasant zu weltweit einheitlichen Standards. Die österreichische Bundesregierung hat hier bereits reagiert und das Konzernabschlußgesetz verabschiedet. Im Unterschied zum Einzelabschluß eines Unternehmens gibt der Konzernabschluß präzise Aussagen über die wirtschaftliche Lage des gesamten Konzerns und ist somit eine maßgebliche Entscheidungsgrundlage für Investitionsentscheidungen der Anleger. Das Konzernabschlußgesetz erlaubt es einem österreichischen Unternehmen, seinen Konzernabschluß nach internationalen Grundsätzen und nicht nach dem österreichischen Handelsgesetzbuch zu erstellen. Auf der Höhe der Zeit ist angesichts dieser Entwicklung der Steyrer Steuerberater Mag. Dr. Udo SCHWARZ, dem als einem von wenigen Österreichern vom "American Institute of Certified Public Accountants" (AICPA) in Chicago mit dem "Certified Public Accountant" (CPA) die Qualifikation als "Amerikanischer Wirtschaftsprüfer" zuerkannt wurde. Mag. Dr. Udo SCHWARZ ist Partner der Steuerberatung Schwarz & Kallinger in Steyr sowie der Treuhand Control Wirtschaftsprüfung in Linz. Mit diesem Zertifikat internationalen Standards kann der Steyrer Wirtschaftsprüfer beispielsweise für die in den USA tätigen österreichischen Firmen nach amerikanischen Rechtsgrundsätzen die dort benötigten Bilanzen erstellen und natürlich auch die Töchter amerikanischer Firmen in Österreich mit den in Amerika geforderten Bilanzdetails bedienen. Derzeit sind laut Wirtschaftskammer 353 österreichische Firmen in den USA tätig. Die Amerikaner exportieren Güter im Werte von drei Milliarden Dollar nach Österreich, davon sind 65 Prozent Maschinen und Kraftfahrzeuge, gefolgt von chemischen Produkten (9,72%). Das Exportvolumen Österreichs nach den USA beträgt 1,8 Milliarden Dollar. Das ist innerhalb eines Jahres ein Zuwachs von 14 Prozent. 45 Prozent des Exportes entfallen auf Maschinen, 25 Prozent auf Gebrauchsgüter.

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