Eigenständige Regionalentwicklung im Grenzraum

Sobotka: Weg zum Kernland auch in Herzen der Menschen

St.Pölten (NLK) - Im Schloß Mailberg im Bezirk Hollabrunn fand heute die Endpräsentation des im Rahmen von INTERREG II laufenden EREG-Projektes zur eigenständigen Regionalentwicklung im Grenzraum statt. Landesrat Mag. Wolfgang Sobotka zeigte sich dabei überzeugt, der Wandel Niederösterreichs vom Grenz- zum Kernland müsse sich auch in den Herzen und im Bewußtsein der Menschen vollziehen. Dafür seien Projekte enorm wichtig, die unmittelbar aus den Bedürfnissen der Region gewachsen sind. Die grundlegende Idee grenzüberschreitender Aktivitäten führe sich auf die vielen Chancen durch die Gemeinsamkeiten in dieser ehemaligen Kernregion Mitteleuropas zurück. Jetzt gelte es, Annäherung zu suchen und alte Verbindungen wieder aufzunehmen. Viele dieser Gemeinsamkeiten seien in den EREG-Projekten der Tourismuskooperation Znaim-Retz, des Nationalparks und der Kulturlandschaft Pulkautal spürbar. Nur im gemeinsamen Überwinden der Unterschiede könne man zu jener Gemeinsamkeit finden, die in Europa mehr denn je nötig sei, schloß Sobotka.

Das EREG-Projektgebiet umfaßt auf österreichischer Seite den Bereich der grenznahen Gemeinden von Langau bis Großharras und auf tschechischer Seite die Gemeinden im Großraum Znaim. Das Projekt soll der Unterstützung des österreichisch-tschechischen Grenzraumes bei der Bewältigung seiner besonderen Entwicklungsprobleme dienen. Der Schwerpunkt der grenzüberschreitenden Planungsgrundlagen zur Unterstützung bereits bestehender Initiativen liegt in den Bereichen Tourismus, Landwirtschaft und Kulturlandschaft. Im Raum Retz-Znaim soll durch grenzüberschreitende Tourismusprojekte und eine Vernetzung der Freizeitinfrastruktur eine wirtschaftliche Belebung der Region erfolgen. Im Pulkautal und in den tschechischen Grenzgemeinden geht es darum, Kooperationen bei der Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung von Agrarprodukten zu finden. In der Nationalparkregion Thayatal/Podyji soll durch verstärkten Informationsaustausch und gegenseitigen Know-how-Transfer der ökologische Reichtum in nachhaltiger Weise auch wirtschaftlich genutzt werden.

EREG-Informationsmaterialien gibt es beim Amt der NÖ Landesregierung unter der Telefonnummer 02742/200-4245, Dipl.Ing. Helma Hamader.

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