LR Bauer: Zusätzliche Ärzte - bei gutem Willen aller Beteiligten bessere Versorgung für die Patienten

St. Pölten, (SPI) - "Ich werte die heutige gemeinsame Stellungnahme der NÖ Ärztekammer und der NÖ Gebietskrankenkasse als einen ersten Schritt der Aufweichung der bisher eher starren Haltung beider Institutionen, keine zusätzlichen Ärzteplanstellen in Niederösterreich zuzulassen. Ich kann mich daher nur der Stellungnahme anschließen, daß "vorhandene Strukturen ständig zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren sind". Es ist mir durchaus bewußt, daß die derzeitige Liste mit 407 zusätzlichen Ärzteplanstellen eine "Wunschliste" ist - das die Patienten die derzeitige Versorgungssituation aber als unbefriedigend empfinden, ist durch die nunmehr vorliegenden Meldungen der Bezirkshauptmannschaften hinlänglich dokumentiert worden", stellt Gesundheitslandesrat Dr. Hannes Bauer heute zu der Stellungnahme der NÖ Ärztekammer und der NÖ GKK fest.****

"Bei gutem Willen aller Beteiligten sollte es mittelfristig - in den nächsten 1 bis drei Jahren - gelingen, zumindest die dringendsten Mängel zu beseitigen, entsprechende zusätzliche Ärzteplanstellen zu schaffen und organisatorische Verbesserungen durchzuführen. Der nun vorliegende Bedarfs-Cluster soll dabei als Grundlage für die Verhandlungen und Gespräche mit der Ärztekammer und der Gebietskrankenkasse dienen. Weiters sollte die bisher starre Vergabe von Kassenverträgen grundsätzlich überdacht werden, zumal dieses Vergabesystem einer Ausweitung der Versorgung eher hinderlich ist. Dies sollte auch raumordnungspolitisch seinen Niederschlag finden. Gesundheitspolitische Maßnahmen haben sich primär an den Interessen der Patienten zu orientieren, wenngleich die "Machbarkeit" selbstverständlich von allen im Gesundheitswesen mitarbeitenden Institutionen "gemeinsam" erarbeitet werden muß", so Landesrat Dr. Hannes Bauer.
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