ÖBJR startet Spendenaktion für Kosovo und verlangt Aufnahme von Flüchtlingen in Österreich

Die Geschäftsführung des ÖBJR fordert die Regierung auf, die Grenzen für Flüchtlinge aus dem Kosovo zu öffnen

Wien (OTS) - "Es gehe nicht an, auf eine derartige menschliche Tragödie, wie sie sich im Kosovo abspiele, mit einer Politik der weitgehend verschlossenen Türen zu reagieren. Rasche Unterstützung für die Flüchtlinge in den unmittelbaren Nachbarstaaten sei nötig, dürfe aber nicht auf ein Freikaufen von der Verantwortung, selbst Flüchtlinge aufzunehmen, hinauslaufen", so die Vorsitzende des ÖBJR, Katharina Novy. "Bei mehr als einer halben Million Flüchtlinge, wenige Flugstunden von Österreich entfernt, könne sich Österreich nicht mit der Aufnahme von bloß 5000 Menschen aus der Affäre ziehen", so weiter Novy.

Der Bundesjugendring initiiert weiters eine Spendenaktion in den Jugendorganisationen. Der ÖBJR selbst wird 20.000 öS als Soforthilfe zur Verfügung stellen und fordert die Mitgliedsorganisationen auf, entsprechend den eigenen Mitteln beizutragen. Zudem ist eine Straßenaktion in Vorbereitung, bei der Jugendliche in ganz Österreich für Nachbar in Not Spenden sammeln sollen. "Wir wollen unseren Beitrag dazu beisteuern, Menschen aus dem Kosovo zu unterstützen. Die Regierung soll durch eine großzügige Aufnahme von Flüchtlingen den Ihrigen leisten", so Novy.

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