ARBÖ: Realitätsbezogene Fahrradverordnung nötig

Wien (ARBÖ) - Der ARBÖ ist entschieden gegen den neuen Entwurf
der Fahrradverordnung des Bundesministeriums für Wissenschaft und Verkehr, weil dieser an der Ausrüstung und nicht an der Verwendung der Fahrräder festhält. Damit bleiben ca. 600.000 Mountainbike-Fahrer in der Illegalität, weil deren Räder über keine Lichtanlage verfügen.

Der ARBÖ ist dafür, daß Beleuchtungseinrichtungen nur dann zwingend vorgeschrieben werden sollen, wenn ein Fahrrad bei Dunkelheit oder schlechter Sicht verwendet wird. Diese Vorschrift gibt es zur Zeit nur als Ausnahme für Rennradfahrer.

"Mountainbiker werden immer noch als gesetzlose Außenseiter behandelt, obwohl diese kein Verkehrsproblem verursachen", sagt ARBÖ-Rad-Experte Mag. Harald Blümel. "Radfahren ist umweltfreundlich und trägt auch zur Belebung des Fremdenverkehrs bei."

Der ARBÖ erwartet daher vom Verkehrsministerium einen neuen realitätsbezogenen Entwurf zum Beginn der heurigen Radlersaison.

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