FP-Rosenkranz: Ärztemangel in NÖ auf mangelnde Kompetenz in der Gesundheitspolitik zurückzuführen

Freiheitliche fordern Kassenverträge für alle niedergelassenen Ärzte

St. Pölten (OTS) - "Das Fehlen Hunderter Arztpraxen in Niederösterreich ist auf den schweren Kompetenzmangel in der Gesundheitspolitik des Landes zurückzuführen! stellte heute die freiheitliche Landessekretärin und Gesundheitssprecherin LAbg. Barbara Rosenkranz fest. Es bestehe zwar eine Niederlassungsfreiheit, welche und wieviel Ärzte jedoch mit Kassenverträgen ausgestattet würden, bestimmten einzig und alleine Ärztekammer und die Sozialversicherung. Rosenkranz: Das Land hat hier überhaupt kein Wörtchen mitzureden!" Hier wäre eine gesetzliche Neuregelung längst fällig.

Wenn Gesundheitslandesrat Bauer jetzt erkläre, daß dieser Zustand in etwa drei Jahren behoben sein werde, erhebe sich die berechtigte Frage, woher er diesen Optimismus nehme. Denn die Ärztekammer kümmere sich vorrangig um die derzeit ordinierenden Ärzte, und die Sozialversicherung habe aus finanziellen Gründen keinerlei Interesse, mehr Ärzte unter Vertrag zu stellen. "Solange dieser unhaltbare Zustand herrscht, sind auch Versprechungen seitens der Politik unglaubwürdig, weil von Landeseite noch immer keine Möglichkeit besteht, bei den Grundbedürfnissen der Gesundheitsversorgung mitzureden! ", kritisierte die freiheitliche Politikerin. Die Freiheitlichen würden daher im Landtag einen entsprechenden Antrag auf eine notwendige Reform in der Gesundheitspolitik des Landes stellen. "Auf jeden Fall muß in Zukunft jeder Arzt einen Kassenvertrag erhalten, wobei eine leistungsgerechte Abrechnung zu berücksichtigen ist! ", schloß Rosenkranz.

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