Untergang der Titanic in Zürich

Die Erfolgsausstellung steht vor dem endgültigen Aus -

in Zürich nur noch bis zum 9. Mai zu sehen=

Zürich/Düsseldorf (OTS) - Wie die Organisatoren Freddy#Burger (FBM Group) und Reinhard Esser (Voyager#Titanic#Exhibition#GmbH) von "Expedition Titanic - die Ausstellung" mitteilen, wird die grösste Titanic Ausstellung Europas nach dem 9. Mai die Tore für immer schliessen. Der Publikumsaufmarsch konnte mit geschätzten 250'000 Besuchern bis zum Ausstellungsende nicht ganz an die hohen Hamburger Frequenzen anknüpfen, trotzdem wird die Ausstellung als grosser Erfolg und kulturelle Bereicherung für die Region Zürich gewertet. Die Initianten rechnen mit einem ausgeglichenen Budget. In absoluten Besucherzahlen gemessen, vermochte sich "Expedition Titanic" unter den Top-Veranstaltungsevents der Schweiz zu platzieren. Das Projekt, die Zürcher Ausstellung in weiteren europäischen Metropolen zu zeigen, hat sich auf Grund der hohen Forderungen der amerikanischen Lizenzgeber und eines lukrativeren Angebotes einer amerikanischen Investorengruppe zum Bedauern von Burger und Esser zerschlagen.°

Die subtile und emotionale Ausstellung über den legendären britischen Luxusliner und Emigrationsdampfer weckte seit der Eröffnung 1998 bei den Besuchern, der Fachwelt und den Medien grosses Interesse und Begeisterung. George Tulloch, Präsident RMS#Titanic Inc. und Expeditionsleiter aller Titanic-Expeditionen seit 1987, bezeichnete das Resultat der deutsch/schweizerischen Kooperation in Zürich (eine Weiterentwicklung der Hamburger-Ausstellung) als die "mit Abstand schönste Titanic-Ausstellung der Welt!"

Der Untergang der Titanic in Zürich muss auch vor dem Hintergrund des Standortwettbewerbes gesehen werden. So kämpften Esser und Burger als europäische Lizenznehmer von Anfang an mit ungleich langen Spiessen. Währenddem man im internationalen Städtemarketing um prestige- und umsatzträchtige Events und Produktionen mit Millionenzuschüssen buhlt, konnte man mit den Angeboten von Mitbewerbern aus Übersee nicht mithalten. Nach dem Verkauf der weltweiten Rechte an einen neuen amerikanischen Lizenznehmer, sollen die Exponate in einer neuen Inszenierung als nächstes in Atlantic City USA zu sehen sein. Die spezifisch europäische Sichtweise dürfte, bedingt durch den amerikanischen Anspruch nach mehr Entertainment und Kommerzialität, bei der neuen Produktion kaum mehr berücksichtigt werden.

Die Ausstellungsmacher, ein Team aus Historikern, Tiefseeforschern, Restauratoren, Architekten und Designern, entwickelten das Konzept von "Expedition Titanic" in mehrjähriger Arbeit. Nicht Sensationsgier und Voyeurismus, sondern dramaturgische Mittel sollten dem Besucher den emotionalen Zugang zu den Ereignissen ermöglichen. Die Ausmasse der Katastrophe, die Entstehung des Mythos, Zeitgeschichte, erschütterter Fortschrittsglauben und moderne wissenschaftliche Erkenntnisse der Tiefseeforschung stehen im Mittelpunkt der faszinierenden Inszenierung.

Die einzigartige Dokumentation zur bekanntesten Schiffshavarie des 20. Jahrhundert bietet in 14 Räumen auf rund 4'000 m2 Fläche Einblicke in die Lebens- und Arbeitswelten sowie die Mythenbildung um die Titanic. Das Leben an Bord, die Passagiere, Technik und Fortschritt, die minutiöse Darstellung des Untergangs, die Rettung sowie die Bergungsarbeiten sind Etappen, die dem Betrachter faszinierende Impressionen und Informationen zu diesem schwer fassbaren und legegendenumwobenen Ereignis liefern. Die mehr als 300 Original-Titanic-Fundstücke werden zusammen mit weiteren Exponaten wie historischen Fotos und Dokumenten, Filmen, Musik und Klanginstallationen präsentiert und schicken den Besucher auf einer Reise zu einem Mythos, der bereits Inspiration für zahlreiche Hobbyforscher, Künstler und Wissenschaftler war. Mit Hilfe des 25-jährigen, professionellen Schweizer "Titanicologen" Günter#Bäbler sind in die Zürcher Ausstellung spezifisch schweizerische Aspekte und Dokumentationen zu Einzelschicksalen von Schweizer Passagieren eingeflossen. Wer die Darstellung der tragischen Geschehnisse rund um das damals als unsinkbar geltende maritime Grand Hotel und den Hoffnungsträger für Hunderte#europäischer Emigranten noch sehen will, sollte sich beeilen. Nach dem 9. Mai 1999 geht in den Hallen 9.1 und 9.2 der Messe Zürich mit der Titanic auch ein gelungenes Ausstellungskonzept unwiderruflich unter.

Öffnungszeiten/Führungen:

Täglich 10.00 Uhr - 20.00 Uhr

Auf Wunsch werden Ausstellungsführungen angeboten

Eintrittspreise:

Erwachsene Fr. 25.--

Kinder 6 - 16 Jahre/AHV, Lehrlinge & Studenten (nur gegen Ausweis) Fr. 15.--

Familienticket (2 Erwachsene & 2 Kinder) Fr. 60.--

Gruppenermässigungen und Schulen auf Anfrage

Kartenverkauf:

Tageskasse, Thurgauerstrasse 11, 8050 Zürich-Oerlikon, Ticketphone: 01/269 81 81

TicketCorner und übliche Vorverkaufsstellen: Bei allen SBB Bahnhofen

Verkehrsverbindungen:

Tram Nr. 11 ab SBB Hauptbahnhof Zürich direkt bis Messe/Hallenstadion; S-Bahn bis Bahnhof Oerlikon

Parkplätze im Messeparkhaus

Die Ausstellung im Internet:

www.titanic-exhibition.com

Notiz an die Redaktionen:

Dieser Text wird im Auftrag von Publicum pmi AG, Zürich, übermittelt. Rückfragen: Publicum pmi AG, Thomas Weber, Carmenstrasse 25, 8030 Zürich, Tel. 0041/1/265 56 62, Fax#0041/1/265 56 65.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS