Fit für das Jahr 2000?

Enquete zum Thema Computerumstellung auf den 1.1.2000

St.Pölten (NLK) - Gerüstet für das nächste Jahrtausend - ein vielzitierter Satz in der Politik und in der Wirtschaft. Sind aber auch die Computer- und Softwareprogramme gerüstet für den 1. Jänner 2000? Mit dieser Frage und den Themen Haftung und Versicherung beschäftigte sich heute im St.Pöltner Wirtschaftsförderungsinstitut (WIFI) eine Enquete, zu der die Industriellenvereinigung Niederösterreich Experten eingeladen hatte. Allgemeiner Tenor: In vielen Bereichen der Wirtschaft und des öffentlichen Lebens hat man die Problematik zeitgerecht erkannt und Vorsorge getroffen, in manchen Bereichen besteht aber nach wie vor Handlungsbedarf. Das immer wieder kolportierte Chaos und Horrorszenarien wie beispielsweise Flugzeugabstürze oder Börsenzusammenbrüche nach dem Datumssprung werde es aber sicher nicht geben, zeigte sich der Präsident der Industriellenvereinigung Niederösterreich, Dipl.Ing. Michael Salzer, überzeugt. Unbestritten aber ist, daß der Datumssprung enorme Kosten verursacht. Weltweit werde die Umstellung geschätzte 7 Billionen Schilling (7.000.000.000.000) kosten, so Salzer. Betroffen sind nahezu alle Bereiche des Lebens, meinte Wirtschaftslandesrat Ernest Gabmann. "Die Probleme müssen bis zum 31. Dezember 1999 gelöst sein; es gibt hier keinen Aufschub."

Die Probleme wurden vor allem in den 60er und 70er Jahren geschaffen. Um kostbaren Speicherplatz zu sparen, wurden bei dem damaligen Systemen nur die letzten beiden Datumszahlen berücksichtigt. Während sich untaugliche Hardwarekomponenten noch relativ schnell und einfach austauschen lassen, ist die Lösung des Problems bei der Software schon wesentlich schwieriger. Mit diesem Thema beschäftigte sich Mag. Alfred Biribauer von der Firma Siemens. Weitere Referenten sprachen zu den Themen Haftungsrecht und Haftungsversicherung.

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2163

Niederösterreichische Landesregierung

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK