VP-Pfeiffer: U-Bahn-Verlängerungen nicht der Willkür überlassen!

FP-Prinz stellt unhaltbare Forderungen auf.

Wien, VP-Klub: "Auch bei der U-Bahn-Planung braucht Stadtrat Prinz die sozialistischen Zurufe aus Niederösterreich. Anders ist seine heutige Wortmeldung in der APA nicht zu interpretieren. Anstelle sich um eine vernünftige Trassenführung und einen leistbaren Tarif für die öffentlichen Verkehrsmittel zu bemühen, beschäftigt sich der Wiener Stadtrat mit Forderungen nach milliardenschweren Fehlinvestitionen in den öffentlichen Verkehr", entgegnete der Vorsitzende des Wiener Planungsausschusses, Gemeinderat Gerhard Pfeiffer die heutige Aussendung der Freiheitlichen zum U-Bahnbau.*****

"Die Anwürfe an Stadtrat Görg wegen dessen durchdachten und bürgernahen Planungsstils disqualifizieren sich ja von selbst", so Pfeiffer "denn der "Wilde mit seiner Maschin'" mag zwar durchaus freiheitlicher Politik entsprechen, vom Bürger aber sicherlich nicht akzeptiert werden."

Die Reihenfolge beim Ausbau der U2 wurde in der Stadtentwicklungskommission mit einer Empfehlung versehen, jedoch keineswegs beschlossen. Die Details dazu müssen von den Fachleuten ausgearbeitet werden und unterliegen nicht allein nur politischen Wünschen. So muß es bei einem Streckenbeginn in der Donaustadt extra Verbindungsgleise zu Reparatur- und Waschanlagen geben, die nach dem kompletten Ausbau nicht mehr benötigt werden. Diese zusätzlichen finanziellen Mittel werden aber beim Ausbau anderer U-Bahn-Verlängerungen (U6-Floridsdorf, U1-Favoriten) dringend benötigt.

Abschließend ist festzustellen, daß das Land Niederösterreich bis jetzt keinerlei Bereitschaft gezeigt hat, an der Finanzierung von U-Bahn-Erweiterungen in das Umland von Wien mitzuwirken.

Pfeiffer: "Was übrigbleibt von der freiheitlichen Presseaussendung zu U-Bahn-Verlängerungen sind völlig unausgegorene Vorstellungen, fehlende Finanzierung und sinnlose Anschuldigungen. Ein Musterbeispiel freiheitlicher Politik. Bürgermeister Häupl wäre gut beraten, sein "Stadtregierungsmitglied" Prinz wieder in den Kreis der Mitdenkenden hereinzuführen".

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