NÖ führend mit Beratungsstelle Allianz für Medienkompetenz

Prokop: Bewußtes und selektives Umgehen mit Medien

St.Pölten (NLK) - "Eine positive Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wird sehr stark dadurch beeinflußt, wie in den Familien mit Medien umgegangen wird. Ich begrüße es daher außerordentlich, daß Niederösterreich als erstes Bundesland mit einer eigenen Beratungsstelle wichtige gesellschafts- und familienpolitische relevante Anliegen in die Praxis umgesetzt hat, und ich glaube, daß wir damit beispielgebend sind", stellte Landeshauptmannstellvertreterin Liese Prokop vor Pressevertretern fest. Die medienpädagogische Beratungs- und Kooperationsstelle AfMK wurde an der NÖ Landesakademie eingerichtet und versteht sich als Plattform für medienpädagogische Diskussionen und Aktionen sowie auch als Beratungsstelle für Eltern, Pädagogen und Meinungsbildner.

Die Leiterin der AfMK, Dr. Ingrid Geretschläger: "Unsere Stelle hat sich aus einer Arbeitsgemeinschaft entwickelt, und diese wiederum entstand auf Wunsch zahlreicher Eltern." Es wurde zu Beginn eine repräsentative Befragung für ganz Österreich in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse die Ziele der AfMK klar bestätigt: 64 Prozent der Erwachsenen finden Jugendschutz im Medienbereich auf alle Fälle notwendig, Jugendschutz scheint den meisten beim Fernsehen am dringendsten geboten. Besonders wichtig ist die Kennzeichnung von geeigneten Sendungen. Primär wird der Hinweis auf Gewaltakte und sexuelle Handlungen gefordert.

Aus Bayern wurden Experten zur Beratung geholt, da dieses deutsche Bundesland in der Medienberatung schon wesentlich weiter ist. So will man beispielsweise die Beratungszeitschrift "Flimmo" in ähnlicher Weise übernehmen. In diesem Periodikum sind einzelne Sendungen aus der Sicht der Kinder bewertet. AfMK will ein Netzwerk aufbauen, in dem sich die verschiedensten Einrichtungen und Organisationen finden, denen die Medien und der Umgang mit ihnen ein Anliegen ist. Prokop:
"Wir wollen zunächst die Kindergärtnerinnen in diesem Bereich schulen, da wir über sie am besten die Kinder im Vorschulalter erreichen können."

In einer heute laufenden Enquete im NÖ Regierungsgebäude in St.Pölten geht es ebenfalls um kindgerechte Medienzukunft.

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