Stadtwerke-Rechnungsabschluß 1998

Wien, (OTS) Der zuständige Gemeinderatsausschuß genehmigte am Mittwoch den Rechnungsabschluß 1998 der Wiener Stadtwerke.
Dieser Rechnungsabschluß stellt auch die Grundlage für die Erstellung der Einbringungsbilanzen dar, die eine der Grundlagen für den am 1.7.1999 erfolgenden Betriebsbeginn der Tochter-Gesellschaften im Zuge der Umstrukturierung der Wiener Stadtwerke darstellen.

Bilanzsumme: 109 Milliarden S

Die WIENER STADTWERKE weisen zum 31.12.1998 eine Bilanzsumme von 109.166 Mio S (31.12.1997: 103.561 Mio S) aus. Der Anteil an Eigenkapital beträgt dabei 76.044 Mio S, das entspricht einer
Quote von 69,6 Prozent im Vergleich zu 71,4 Prozent im Jahr zuvor. Der Bilanzverlust für das Geschäftsjahr 1998 beträgt 295,1 Mio S, im Vorjahr (1997) waren es 618 Mio S.

Bei WIENSTROM weist die Erfolgsrechnung einen Gewinn von
832,4 Mio S (1997: 553,9 Mio S) auf, dessen Verbesserung auf deutlich geringere Materialaufwendungen sowie höhere Finanzerträge zurückzuführen ist. Die Abschreibungen beinhalten eine Teilwertabschreibung im Ausmaß von 113 Mio S für die Kraftwerksanlagen im Kraftwerk Donaustadt. Die Ertragsseite ist durch geringere Umsatzerlöse infolge der marktbedingten Preisreduktionen im Bereich der Sondervertragskunden
gekennzeichnet.

Bei WIENGAS endet die Erfolgsrechnung mit einem Jahresgewinn von 260,3 Mio S (1997: 381,5 Mio S), dessen leichte Ergebnisreduzierung gegenüber dem Vorjahr in erster Linie aus dem verminderten Finanzergebnis resultiert, welches im wesentlichen
aus dem einmalig 1997 erfolgten Verkauf der Bank-Austria Aktien erzielt wurde. Die witterungsbedingt stark rückläufigen Umsatzerlöse konnten durch verminderte Materialaufwendungen für den Erdgaseinsatz aufgrund der gesunkenen Gaskosten nur teilweise kompensiert werden.

Bei den WIENER LINIEN war auch 1998 die in den letzten Jahren erkennbare positive Entwicklung in der Fahrgastfrequenz festzustellen. Insgesamt erhöhte sich die Frequenz um 0,8 Prozent auf 704,2 Mio Fahrgäste.****

Der Verlust von 1.388,7 Mio S (Verlust 1997: 1.558,9 Mio S)
ist auf die finanzunwirksamen Positionen wie Abschreibungen etc. zurückzuführen.

Die Personalaufwendungen erreichten 5.041 Mio S (1997: 4.903 Mio S) und betrugen damit rd. 47 Prozent der Gesamtaufwendungen. Somit konnten 1998 76 Prozent (1997: 78 Prozent) der
Personalkosten durch die Beförderungserlöse abgedeckt werden. Alle anderen Aufwendungen mußten im wesentlichen wieder durch die Hilfestellung der Hoheitsverwaltung finanziert werden. Der Betriebskostenzuschuß der Hoheitsverwaltung betrug 3.539,6 Mio S.

Für die BESTATTUNG WIEN konnte das Wirtschaftsjahr 1998 mit einem Gewinn von rd. 0,9 Mio S (1997: 5,5 Mio S) abgeschlossen werden, dessen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr in erster Linie auf den Anstieg bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zurückzuführen ist.

Investitionen von mehr als 6 Milliarden Schilling Die Wiener Stadtwerke tätigten 1998 Investitionen im Ausmaß von 6.146,5 Mio S (1997: 5.974,9 Mio S) und lagen damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Die Verteilung der Investitionen auf die einzelnen Teilunternehmungen gestaltete sich wie folgt: WIENSTROM: 1.782 Mio S (Davon allein 1.182 Mio für den Ausbau der Leitungs- und Ortsnetze.)

WIENGAS: 828 Mio S (Davon entfielen auf das Straßenrohrnetz 504 Mio S und auf das Modernisierungsprogramm der Dienststellen Simmering und Leopoldau 250 Mio S.)

WIENER LINIEN: 3.527 Mio S (Davon für substanzerhaltende und verkehrsverbessernde Maßnahmen im Straßenbahnbetrieb 1.124 Mio S und im Autobusbetrieb 278 Mio S. In U-Bahn-Nachinvestitionen und
den U-Bahnneubau wurden 1,9 Mrd. S investiert.) Die Investitionen der BESTATTUNG WIEN lagen bei 10 Mio S. (Schluß) emw

*** OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER

VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS ***

Rückfragen & Kontakt:

Elga Martinez-Weinberger
Tel.: 4000/81 844
e-mail: emw@gfw.magwien.gv.at

PID-Rathauskorrespondenz: www.magwien.gv.at/vtx/vtx-rk-xlink/

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK/NRK