AKNÖ-Präsident Staudinger: Traditionsbetrieb darf nicht geschlossen werden!

Waggon Reparaturwerkstätte Deutsch-Wagram braucht vernünftige Lösungen

Wien (OTS).-"Wir werden alles in unser Macht stehende unternehmen, um den Traditionsbetrieb und die damit verbundenen Arbeitsplätze zu retten." Das stellt der Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich, Josef Staudinger, zur geplanten Schließung der Waggon Reparaturwerkstätte in Deutsch-Wagram fest. Als erster Schritt müßten allerdings von der Geschäftsleitung die wahren Gründe für die Stillegung des Betriebs klar auf den Tisch gelegt werden. Erst auf dieser Basis sei es möglich, vernünftige Lösungsansätze auszuarbeiten, so der AKNÖ-Präsident.

Staudinger weiter: "Oberste Priorität hat für mich, die bestehenden Arbeitsplätze zu sichern. Wir verhandeln deshalb schon seit Tagen gemeinsam mit den Betriebsräten und dem ÖGB und werden nun in Gespräche mit der Firmenleitung eintreten, um alle Möglichkeiten auszuloten, wie die Schließung dieses Betriebs doch noch abgewendet werden kann. Denn die Auftragsbücher sind voll und das Unternehmen schreibt schwarze Zahlen." Der AKNÖ-Präsident ruft in diesem Zusammenhang auch die niederösterreichische Landesregierung auf, aktiv zu werden und sich ihrer arbeitsmarktpolitischen Verantwortung zu stellen. Der drohende Verlust von 48 hochqualifizierten Arbeitsplätzen sei nämlich nicht nur ein Schlag für die Betroffenen und ihre Familien selbst, sondern für die gesamte Region.

Für den Fall, daß der Betrieb - wie angekündigt - tatsächlich in den nächsten Monaten stillgelegt werden sollte, fordert Staudinger einen umfassenden Sozialplan für die Beschäftigten. Der AKNÖ-Präsident appelliert an die Firmenleitung, zur guten österreichischen Unternehmenskultur zurückzukehren und flankierenden sozialen Maßnahmen für die Belegschaft zuzustimmen. "Das Unternehmen hat medial angekündigt, mit der Belegschaftsvertretung ein faires und ausgewogenes Konzept für die Beendingung der einzelnen Dienstverhältnisse vereinbaren zu wollen, um soziale Härtefälle zu vermeiden. Ich fordere die Geschäftsführung auf, dieses Versprechen im Interesse der 48 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer einzuhalten", so Staudinger abschließend.

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