Großer Erfolg für NÖ Film bei der DIAGONALE '99

Zahlreiche Beiträge und Auszeichnungen

St.Pölten (NLK) - Großer Erfolg für den niederösterreichischen Film: Rund ein Viertel aller bei der DIAGONALE '99 gezeigten Filme wurde mit finanzieller Hilfe des Landes realisiert. Insgesamt waren beim Festival des Österreichischen Filmes vom 16. bis 21. März in Graz 16 Filmprojekte, für die es finanzielle Zuschüsse des Landes gab, im Programm vertreten. Darüber hinaus waren auch weitere Filme niederösterreichischer Filmemacher zu sehen, die ohne Unterstützung des Landes realisiert wurden. Beim Filmfestival, zu dem 15.000 Besucher kamen, wurden durchwegs Kinospiel- und Dokumentarfilme gezeigt, die 1998 ihre Kinoerstaufführung erlebten. Dazu gab es auch eine Auswahl der besten Kurz-, Animations- und Avantgardefilme zu sehen.

Die mit Unterstützung des Landes Niederösterreich entstandenen Filme waren aber nicht nur im Programm vertreten, sie erhielten auch den größten Teil der vergebenen Auszeichnungen, und das in den unterschiedlichsten Bereichen:
Barbara Albert, unter anderem für die Episode im Spielfilm "Slidin -Alles bunt und wunderbar" - Filmpreis des Bundes.
Gustav Deutsch, Avantgardefilmer und Kulturpreisträger des Landes Niederösterreich für Medienkunst in der Sparte künstlerischer Film 1995, für sein Gesamtwerk und den Film "Film ist" - Würdigungspreis des Bundes.
Roland Düringer, Schauspieler und Kabarettist, für seinen Film "Hinterholz 8" - Preis für den "besten Schauspieler".
Peter Tscherkassky für den Experimentalfilm "Outer Space" - Preis für "Innovatives Kino".
Hervorragende Kritiken erhielten auch viele weitere Filme junger niederösterreichischer Filmemacher, die ohne Unterstützung des Landes kaum hätten produziert werden können, wie zum Beispiel Jessica Hausners "Inter-View". Damit wurden ihnen auch erste Kontakte zu wichtigen Finanzierungspartnern wie ORF, WFF oder ÖFI ermöglicht.

Mit dem Erfolg bei der DIAGONALE '99 wurde einmal mehr das künstlerische Potential Niederösterreichs aufgezeigt. Zudem gewinnt Niederösterreich auch als Drehort immer mehr an Bedeutung. Ein Beispiel dafür ist die derzeit laufende TV-Serie "Julia - Eine ungewöhnliche Frau". Neben dem Imagegewinn und positiver touristischer Impulse für das Land sind mit derartigen Produktionen auch wichtige wirtschaftliche Effekte verbunden.

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