Wieder besser als der Bundesschnitt:

Um 3,6 Prozent weniger Arbeitslose in NÖ

St.Pölten (NLK) - Die kräftige Entspannung auf dem Arbeitsmarkt ist in Niederösterreich noch kräftiger ausgefallen als im Bundesschnitt. Ende März waren im Land unter der Enns 41.620 Arbeitslose vorgemerkt, um 1.537 oder 3,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Österreichweit betrug der Rückgang 3,2 Prozent. Niederösterreich hat damit auch sehr wesentlich zur positiven Entwicklung in der Ostregion beigetragen. In den Bundesländern Wien, Niederösterreich und Burgenland zusammen gab es nämlich einen Rückgang um 1.913 Personen oder 1,5 Prozent.

Experten des Arbeitsmarktservices betonen, daß sich die Arbeitsmarktpolitik des AMS und des Landes mit dem Schwerpunkt Qualifizierung bewährt hat. Die Trendwende sei noch vor dem Wirksamwerden der Bundes-Programme eingetreten. Eine positive Entwicklung gebe es vor allem im Tourismus und im Technologiebereich. Bemerkenswert ist aber auch ein Rückgang um 500 Arbeitslose in den Büroberufen, wobei es sich nicht um eine Renaissance der klassischen Schreibkraftarbeit handelt, sondern es entstehen neue, moderne Berufe, etwa auf dem Sektor der industrienahen Dienstleistungen.

Fortgesetzt hat sich in Niederösterreich auch die positive Entwicklung bei der Frauenbeschäftigung. 17.315 arbeitslose Frauen bedeuten einen Rückgang um 1.436 oder 7,7 Prozent. Österreichweit ist die Frauenarbeitslosigkeit um 4,2 Prozent gesunken. Sorgen bereitet nach wie vor die Arbeitslosigkeit der über 50jährigen. Ein Anstieg um 425 oder 3,9 Prozent bedeutet zwar eine gewisse Abflachung des Wachstums, es besteht aber nach wie vor Handlungsbedarf.

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