1998 erfolgreich abgeschlossen: 1999 weitere Investitionen zur Zukunftssicherung ots Ad hoc-Service: Schwarz Pharma AG <DE0007221905>

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- 1998: Umsatz +4,8%, Jahresüberschuß +9,3% - Ergebnis je Aktie 6,47 DM, Dividende 2,50 DM - Umsatzanstieg im ersten Quartal 1999:
+4,7%

Auf der heutigen Bilanzpressekonferenz stellt SCHWARZ PHARMA den neuen Geschäftsbericht 1998 vor. Der Umsatz der SCHWARZ PHARMA-Gruppe erhöhte sich um 4,8% auf 1.333 Mio. DM. Bereinigt um Firmenverkäufe betrug das Wachstum 8 %.

Das mit 7,6% starke internationale Umsatzwachstum erhöhte den Auslandsanteil auf 60% (1997: 58%) des Gruppenumsatzes. Hierzu führte insbesondere der Umsatzanstieg in den USA (+18%). 1998 wurden 30% (1997: 26%) der Umsätze in den USA erzielt.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnte überproportional zum Umsatz um 6,3% auf 250 Mio. DM gesteigert werden. Bereinigt um nicht wiederkehrende Erträge 1997 betrug der Anstieg sogar 12%. Infolge der erhöhten Dividende und gestiegener Ergebnisbeiträge aus dem Ausland ging die Steuerquote von 39,1% auf 38,2% zurück. Der Jahresüberschuß nach HGB erreichte somit eine Steigerung um 9,3% auf 151 Mio. DM.

Der Abschluß gemäß den US GAAP weist mit +1,2 % einen geringeren Anstieg aus. Ursächlich für diesen Unterschied zum HGB-Abschluß sind nach US GAAP abzuschreibende Firmenwerte (19,6 Mio. DM), Bewertungsunterschiede sowie die Behandlung der Abschlagszahlungen aus Forschungskooperationen. 1999 stellt die SCHWARZ PHARMA-Gruppe die Berichterstattung vollständig und ausschließlich auf U.S.GAAP um. Damit entspricht SCHWARZ PHARMA dem internationalen Informationsstandard.

Das DVFA/SG-Ergebnis je Aktie erreichte DM 6,47 (+9,7%) und lag damit oberhalb der Prognose des Unternehmens von 6,30 DM/Aktie.

Die Leistungen für Forschung & Entwicklung stiegen im Rahmen der Umsatzentwicklung. SCHWARZ PHARMA hat wie 1997 13% des Umsatzes für Forschung & Entwicklung aufgewendet.

Deutlich angestiegen sind 1998 die Investitionen: Sie erreichten ein Volumen von 265 Mio. DM. Diese Summe wurde überwiegend für Produktakquisitionen (173 Mio. DM) investiert.

Die Bilanzsumme erhöhte sich bedingt durch die Investitionen, die teilweise fremdfinanziert wurden, um 20,6% auf 1.292 Mio. DM. Die Eigenkapitalquote erreichte 49,1% nach 50,4% in 1997. Die Eigenkapitalrentabilität folgte mit 25,7% nach 28,9% dieser Entwicklung.

Im ersten Quartal 1999 erreichte das Umsatzwachstum 4,7%. Der Umsatzzuwachs wurde im Ausland erzielt: Während der SCHWARZ PHARMA Umsatz im Inland um 1% vorankam, konnte in den USA eine Steigerung von 18% verzeichnet werden. Innerhalb Europas trugen insbesondere Italien und Polen das Wachstum. Das Ergebnis des ersten Quartals 1999 wird infolge der Kosten für die erfolgreiche Einführung des Bluthochdruckmittels VERELAN PM(R) in den USA unterhalb des Vorjahres liegen.

Für das Gesamtjahr 1999 erwartet SCHWARZ PHARMA eine Steigerung des Umsatzes um 3-5%. Das Jahr 1999 wird geprägt sein durch Zukunftsinvestitionen in Forschung & Entwicklung, Markteinführungskosten in den USA und auch die deutsche Gesundheitsreform. Hinzukommen Integrationskosten aus Akquisitionen. Das daher rückläufige operative Ergebnis sollte durch Erlöse aus dem Verkauf des Generikageschäftes mehr als ausgeglichen werden. Der Vorstand erwartet daher eine das Umsatzwachstum übertreffende Steigerung des Jahresüberschusses und eine gesicherte Dividende.

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