Die Hirsche Niederösterreichs

Sonderausstellung im Jagd- und Afrikamuseum Marchegg

St.Pölten (NLK) - Seit Urzeiten gilt der Hirsch als Symbol der Erneuerung, im Christentum als Symbol der Wiedergeburt nach dem Tod. Dies wohl deshalb, weil der Hirsch sein Geweih alljährlich abwirft und neu bildet. Alles Wissenswerte, das die Wissenschaft über den Hirsch zu berichten hat, und was aus der Überlieferung bekannt ist, erfährt man ab 10. April im Jagdmuseum Schloß Marchegg, einer Außenstelle des NÖ Landesmuseums in der Ausstellung "Die Hirsche Niederösterreichs". Sie ist bis 30. November jeweils Dienstag bis Sonntag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr geöffnet.

Auf 22 Schautafeln liest man Wissenswertes über die Herkunft des Hirsches, sein Vorkommen, seine Lebensweise, die soziale Ordnung, die Brunft und das Geweih bis hin zur Eustachius-Hubertus-Legende. Man erfährt, daß Hirsche in Rudelgemeinschaften leben, in denen eine hierarchische Ordnung herrscht. Angeführt wird das Rudel von einem Hirschtier (weiblich), der Platzhirsch gesellt sich nur während der Brunft zum Kahlwild. Auf das Thema "Jagd auf Hirsche" und auf die Winterfütterung wird ebenso wie auf viele andere Probleme eingegangen. Auch die beiden eingebürgerten Arten Dam- und Sikahirsch werden in Bild und Text vorgestellt. Die meisten Exponate wie Präparate, Geweihe und Schädel stammen aus dem NÖ Landesmuseum, die Ausstellung ist durch ihre Verständlichkeit und Anschaulichkeit besonders auch für Schüler geeignet.

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